Ergebnisse der HeroinstudieAus dem klinischen Studienbericht zum Abschluß der Vergleichsstudie:
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"Das zentrale Ergebnis des bundesdeutschen Modellprojekts zeigt eine signifikante Überlegenheit der Heroin- gegenüber der Methadonbehandlung in beiden Hauptzielkriterien. Sowohl im gesundheitlichen Bereich (Heroin: 80,0%, Methadon: 74,0%) als auch hinsichtlich der Verringerung des illegalen Drogenkonsums (Heroin: 69,1%, Methadon: 55,2%) erzielt die Heroinbehandlung signifikant höhere Responseraten (Gesundheit: OR=1,41, p=0,023, Drogenkonsum: OR=1,85, p<0,001).
Gemäß Studienprotokoll ist somit der Nachweis für eine größere Wirksamkeit der Heroinbehandlung gegenüber der Methadonsubstitution erbracht."
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"Das bundesdeutsche Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger ist die bisher größte randomisierte Kontrollgruppenstudie, die die Effekte der Heroinbehandlung untersucht. Allein dies verleiht den Ergebnissen in der mittlerweile weit verbreiteten Diskussion über Wirkungen und Nutzen der Heroinbehandlung eine besondere Bedeutung. Für die Gruppe der so genannten Schwerstabhängigen erweist sich die Heroinbehandlung hinsichtlich der mit medikamentösen Erhaltungstherapien verbundenen Zielsetzungen der Methadonsubstitution als überlegen. Dieses Studienergebnis sollte nicht folgenlos bleiben. Im Einklang mit den aus anderen Ländern vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen muss jetzt geprüft werden, in wieweit die heroingestützte Behandlung in das Regelangebot für schwer kranke, intravenös Opiatabhängige integriert werden kann."
Der vollständige Studienbericht sowie Ergebnisse der 2. Studienphase und der Spezialstudien finden sich hier...
Die Ergebnisse wurde im Rahmen eines internationalen Symposiums zur Heroingestützten Behandlung vom 23. bis zum 25. März 2006 in Köln vorgestellt:
Zusammenfassung des Symposiums als Download (pdf)