Herzlich willkommen auf unserer Internetseite des Kompetenzzentrums für die spezifische Psychotherapie der länger dauernden Depression mit dem Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP)!

Über Ihr Interesse am Kompetenzzentrum für die spezifische Psychotherapie der länger dauernden Depression mit dem CBASP freuen wir uns sehr und laden Sie herzlich ein, auf den folgenden Seiten etwas über uns zu erfahren. Das Kompetenzzentrum CBASP des Universitätsklinikums Bonn besteht seit 2006 und bietet in einem multiprofessionellen Team aus Psychiatern, Psychotherapeuten und Wissenschaftlern Früh- und Differentialdiagnostik affektiver Störungen sowie die spezifische psychotherapeutische Behandlung der länger dauernden Depression an.

Der Begriff länger dauernde Depression bezeichnet langfristige Probleme in der Steuerung von resignierenden Gedanken und Gefühlen, wodurch eine wirkungsvolle Auseinandersetzung mit der Umwelt gestört ist. Entwicklungspsychologisch prägen Hilflosigkeitserfahrungen die Lebensgeschichte der Betroffenen. Erlernte Hilflosigkeit versetzt das Gefahrenerkennungssystem für zwischenmenschliche Situationen in permanente Alarmbereitschaft und es bilden sich vermeidende Verhaltensmuster aus. Die hieraus resultierende Störung der Person*Umweltinteraktion begünstigt das Auftreten von länger dauernden depressiven Gedanken, Gefühlen und Antriebsstörungen (depressive Episoden). Seltener ist die nach dem 21. Lebensjahr beginnende länger dauernde Depression, die in der Regel durch eine unvollständige Zurückbildung depressiver Symptome zwischen depressiven Episoden gekennzeichnet ist.

Die Therapie der länger dauernden Depression erfolgt hier nach neuesten Standards und umfasst sowohl die spezifische Psychotherapie mit dem CBASP unter ambulanten Studienbedingungen, als auch medikamentöse Angebote für Betroffene, die auf der Station 1 nach einem hier entwickeltem Stufenansatz behandelt werden. Darüber hinaus finden am Kompetenzzentrum CBASP wissenschaftliche Untersuchungen zur Verbesserung von Diagnostik und Therapie auf neurobiologischer und lerntheoretischer Grundlage statt. Es ist für uns insbesondere von Interesse, ob und wie die eingesetzten psychotherapeutischen Techniken die Lernprozesse, die sich während der Psychotherapie mit dem CBASP ergeben, zu einer nachhaltigeren Wirksamkeit führen. Hierbei richten wir unser Augenmerk besonders auf die Technik der psychotherapeutischen Interventionen und die Art und Weise, wie der Therapeut die Therapiesituation so gestaltet, dass der Patient lernen kann, häufiger das zu erreichen, was er will und was realistisch ist. Damit ist es für Betroffene möglich, von neuesten diagnostischen Erkenntnissen und therapeutischen Verfahren zu profitieren.

Das Kompetenzzentrum CBASP ist innerhalb des Universitätsklinikums eng mit klinischen Arbeitsgruppen aus der Medizinischen Psychologie, der Arbeitsgruppe für die Behandlung therapierefraktärer affektiver Störungen und genetischer Grundlagenforschung verbunden und wird in entstehende überregionale Forschungs-Netzwerke integriert. Aktuelle Förderungen werden u. a. erhalten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Firma Lundbeck.

Auf unserer Internetseite finden Sie detaillierte und aktuelle Informationen über das Kompetenzzentrum für die spezifische Psychotherapie der chronischen Depression mit dem CBASP. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

Im Rahmen von klinischen Studien wird die ambulante Behandlung mit CBASP im Moment nicht angeboten. Informationen zu stationären Angeboten finden Sie hier.

Ihr CBASP-Team

 

Was ist das CBASP?

Was ist der CBASP-Stufenansatz für stationäre Patienten?

 

Schoepf, D (Ed) Psychiatric Disorders - New Frontiers in Affective Disorders

Contents

Chapter 1: Neurobiological Background of Affective Disorders
Peter Falkai, Berend Malchow and Andrea Schmitt

Chapter 2: HPA Axis Modulation in the Treatment of Mood Disorders
Lauren B. Ozbolt and Charles B. Nemeroff

Chapter 3: The Pharmacological Frontiers in Treatment Resistant Major Depression
Tom K. Birkenhäger and Henricus G. Ruhé

Chapter 4: Altered Associative Learning and Learned Helplessness in Major Depression
Carsten Diener

Chapter 5: Emotional and Motivational Processes in Bipolar Disorder: A Neural Network Perspective
Michèle Wessa and Julia Linke

Chapter 6: CBT in Affective Disorders – New Frontiers
Larissa Wolkenstein and Martin Hautzinger

Chapter 7: CBASP with Intensified Significant Other History Exercise for Chronic Major Depression with Antecedent Dysthymic Disorder in Outpatient Treatment: Rationale, Assessment and Effects on the Hypothesized Core Content of the Patient’s in-Session Interpersonal Fear in Relation to Symptom Reduction
Dieter Schoepf

Chapter 8: Adaptation of Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy in a 29 Year Old Female Patient with Chronic Major Depression and Antecedent Dysthymic Disorder Who Switched Under Combined SSRI/CBASP Outpatient Treatment into Bipolarity: A Case Report
Viola Oertel-Knöchel and Dieter Schoepf

Chapter 9: Group Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (Group-CBASP): Adaptation to a Group Modality for the Treatment of Chronic Depression
Liliane Sayegh and Gustavo Turecki

Chapter 10: Co-Occurring Chronic Depression and Alcohol Dependence: A Novel Treatment Approach
J. Kim Penberthy, Christopher J. Gioia, Andrea Konig, Aaron M. Martin and Stephanie A. Cockrell

Chapter 11: Psychosocial Intervention for Co-Existing MDD and PTSD
Todd K. Favorite and Todd Vance

Chapter 12: Group Intervention for Chronic Depression and PTSD
Todd K. Favorite and Kayla J. Conrad

Chapter 13: Depression, Vascular Conditions and Chronicity
Adrie Seldenrijk, Nicole Vogelzangs, Patricia van Oppen, Brenda Penninx and Anneke van Schaik

Chapter 14: A Journey Through Schizophrenia
Susan L. Renes