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Lehre und Studium
Radiologischer Kurs
Teil Nuklearmedizin
Im Gegensatz zum Bereich Strahlentherapie,
in dem u.a. auch radioaktive Substanzen in Form von umschlosssenen,
kapselförmigen Strahlenquellen angewendet werden, verwendet
man in der Nuklearmedizin offene, radioaktive Präparate,
meistens in flüssiger Form, die z.B. durch Einspritzen
in die Blutbahn oder durch orale Applikation als Testsubstanzen
in den Patientenkörper eingebracht werden. Aufgrund ihrer
chemischen bzw. physikochemischen Eigenschaften verteilen
sich die verschiedenen Testpräparate räumlich und
zeitlich in charakteristischer Weise im Organismus und Abweichungen
von der normalen Verteilung können über Stoffwechsel-
und Funktionsstörungen, Parenchymdefekte oder andere
krankhafte Veränderungen Aufschluß geben. Die Anwendung
der offenen radioaktiven Präparate dient somit der Diagnostik.
Darüber hinaus können radioaktive Substanzen auch
zu therapeutischen Zwecken in den Patientenkörper eingebracht
werden. Aufgrund einer Anreicherung der Radioaktivität,
z.B. in Krebsgeweben, kann eine selektive Freisetzung von
Strahlungsenergie in dem krankhaften Bereich erzielt und therapeutisch
genutzt werden.
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Pflichtlehrveranstaltung
Querschnitt bildgebende Verfahren,
Strahlenbehandlung, Strahlenschutz (1. Klinisches Semester)
Oberziele:
Der Kursteil Nuklearmedizin informiert über die meßtechnischen Grundlagen und die klinischen Ergebnisse verschiedener nuklearmedizinischer Diagnostikverfahren. Die Studierenden kennen normale und pathologische Befunde nuklearmedizinischer Diagnostikverfahren.
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