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Berufskrankheiten "Wirbelsäule"

Redaktion:

B.Heinz,M.Hansis

Klinik für Unfallchirurgie

Rheinische Friedrich Wilhelms-Universität

Bonn

Informationen,Ergänzungen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen:

Fax 0228/287-5044

Inhalt:

1. Epidemiologie

1.1 Grundlagen/Originalia

Anderson-R

The back pain of bus drivers. Prevalence in an urban area of California.

Spine. 1992 Dec; 17(12): 1481-8

Untersuchung unter Busfahrern und einer Kontrollgruppe. Geringe Rücken- oder Nackenschmerzen finden sich bei 80,5% der Busfahrer und 50,7% der Kontrollgruppe, starke Schmerzen sind gleich verteilt (10,2% . 9,0%).

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Andersson-GBJ

The Epidemiology of Spinal Disorder.

The Adult Spine: Principles and Practice. J. W. Frymoyer, Editor-in-Chief. Raven Press, New York: 1991.

Ausführliche Darstellung zur Epidemiologie von Wirbelsäulen-Erkrankungen. Vorangestellt sind folgende "Highlights" (BP = Back Pain, LBP = Low Back Pain):

1. Die Epidemiologie von BP leidet an einer fehlenden einheitlichen Klassifikation, an fehlenden objektiven Belegen, am geringen Rücklauf, am Einfluß von rechtlichen, sozialen, psychologischen und berufsbezogenen Faktoren auf die Morbidität und die Konsequenzen, sowie an der intermittierenden Natur der Probleme.

2. Die meisten verfügbaren Daten betreffen die Prävalenz und stammen aus Fallstudien.

3. Die meisten verfügbaren Daten betreffen die LWS.

4. In US-Statistiken zu BP besteht eine Jahresprävalenz von 15 - 20 %, sind BP der häufigste Grund für Aktivitätseinschränkungen bei Leuten > 45 Jahre, sind BP der zweithäufigste Grund für einen Arztbesuch, der fünfthäufigste Grund für eine Krankenhausbehandlung, der dritthäufigste Grund für einen chirurgischen Eingriff, ist 1 % der Bevölkerung chronisch behindert, 1 weiters % zeitweise, haben 2 % der Werktätigen jährlich kompensierbare "back injuries".

5. In Europa bestehen 10 - 15 % der AU-Zeiten auf Grund von BP, die 1-Jahres-Prävalenz beträgt 25 - 45 %, chronische BP findet man bei 3 - 7 % der erwachsenen Bevölkerung.

6. Die lebenslange Prävalenz für BP in Industriestaaten beträgt mehr als 70 %, ein Viertel davon als Ischialgie, 1 - 2% als Bandscheibenvorfall.

7. Die Anzahl an Operationen pro 100.000 Bandscheibenvorfälle beträgt in GB 100, in Schweden 200, in Finnland 350, in US 450 - 900. Mehr als 95 % betreffen das Segment L4/L5, der Altersdurchschnitt beträgt 40 - 45 Jahre, das Verhältnis Männer zu Frauen ist 2:1.

8. Berufsbezogene Risikofaktoren sind schwer zu untersuchen, weil

- die Exposition gewöhnlich unsicher ist

- der "Healthy-worker-effect" falsche Schlüsse zuläßt

- die Verletzungs- bzw. Belastungsmechanismen unklar sind

- die Beeinträchtigung beeinflußt wird durch arbeitsseitige, individuelle, rechtliche und soziale Faktoren.

9. Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für BP einhergehen sind: Schwere körperliche Arbeit, Heben, statische Arbeitshaltungen, Bücken und Drehen, Vibrationen.

10. Psychologische und psychosoziale Bedingungen der Arbeit inklusive Arbeitsunzufriedenheit sind wichtige Risikofaktoren in Bezug auf LBP.

11. Die "peak-prevalence" von LBP liegt zwischen 35 und 55 Jahren. Bei Frauen scheint ein Anstieg nach der Menopause vorzuliegen. Geschlecht ist von geringem Einfluß.

12. Haltung ist nur ein Risikofaktor, wenn extrem ungewöhnlich.

13. Anthropometrische Daten sind widersprüchlich, es gibt keine enge Beziehung zwischen Größe, Gewicht, Körperform und LBP.

14. Körperliche Fitneß ist beim akuten BP ohne Einfluß, diese Personen haben jedoch ein geringeres Risiko für chronische LBP und rekonvaleszieren schneller nach einer Periode von LBP.

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Bovenzi-M; Zadini-A

Self-reported low back symptoms in urban bus drivers exposed to whole-body vibration.

Spine. 1992 Sep; 17(9): 1048-59

Untersuchung mittels Fragebogen bei Busfahrern (und Arbeitern der Instandhaltung als Kontrollgruppe): die Prävalenz von LWS-abhängigen Beschwerden ist für die Busfahrer signifikant wahrscheinlicher. Das Auftreten von Beschwerden steigt mit zunehmender Expositionsdauer und -höhe. Die höchste Prävalenz von Bandscheibenvorfällen findet sich bei Fahrern mit ausgeprägter Ganzkörperschwingungs-Exposition.

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Chan-Oi-Yoke; Tan-Kheng-Ann

Study of lumbar disc pathology among a group of dockworkers.

Ann-Acad-Med-Singapore. 1979; 8(1): 81-5.

Kontrollierte Studie bei Dockarbeitern und Angestellten als Kontrollgruppe. Die Dockarbeiter haben eine höhere Prävalenz von Veränderungen in allen Etagen der LWS, während in der Kontrollgruppe vornehmlich monosegmental das Segment L5 betroffen ist.

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Debrunner-HU; Ramseier-EW

Die Begutachtung von Rückenschäden in der schweizerischen sozialen Unfallversicherung.

Bern, Stuttgart, Toronto. Huber:1990.

Rückenleiden sind in der Schweiz keine anerkannte BK, können aber, wenn sie ”ausschließlich” oder ”stark überwiegend” - d. h. mindestens 75 % - durch berufliche Tätigkeit bedingt sind, anerkannt werden. Für die betreffende Berufsgruppe muß nachgewiesen sein, daß die betreffende Erkrankung viermal so häufig ist wie in der vergleichbaren Grundbevölkerung.

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Furber-A; Fanello-S; Roquelaure-Y; Lelevier-F; Le-Cardinal-S; Penneau-Fontbonne-D; Renier-JC

[Lower back pain in physicians. Epidemiological aspect and risk factors]

Rev-Rhum-Mal-Osteoartic. 1992 Dec; 59(12): 777-83

Untersuchung über Prävalenz und Inzidenz von Rückenschmerzen mittels Fragebogen unter 500 Ärzten. Hier fand sich eine Prävalenz von 32% zum Untersuchungszeitpunkt und 62% kumulativ.

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Gantenberg-R

Die Bedeutung deformierender Prozesse der Wirbelsäule unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse bei den Bergleuten.

Fortschr-Röntgenstr.1929; 39:650-6.

Untersuchung der Röntgenbilder von 470 Patienten verschiedener Berufs- und Altersgruppen. Hier findet sich ein gehäuftes Auftreten deformierender Wirbelsäulenveränderungen bei den Bergleuten mit gleichzeitigem Vorherrschen der schweren Prozesse.

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Havelka-J

Vergleich der Ergebnisse der Morbiditätsanalyse mit denen aus der arbeitsmedizinischen Tauglichkeits-Screeninguntersuchung bei ausgewählten Tätigkeiten.

Z-Gesamte-Hyg. 1980; 26(3): 181-7.

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Heliovaara-M;

Occupation and risk of herniated lumbar disc or sciatica leading to hospitalization.

J-Chronic-Dis. 1987; 40(3): 259-64.

Untersuchungbei ca. 600 Personen verschiedener Berufsgruppen. Das Risiko, sich wegen eines Banscheibenvorfalls oder einer Ischias-Symptomatik einer Krankenhausbehandlung unterziehen zu müssen steigt bei Männern von Angehörigen qualifizierter Berufe über andere Berusgruppen bis zu Industrie-Arbeitern und LKW-Fahrern, bei Frauen meßbar aber weniger ausgeprägt.

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Heliovaara-M; Makela-M; Knekt-P; Impivaara-O; Aromaa-A

Determinants of sciatica and low-back pain.

Spine. 1991 Jun; 16(6): 608-14

Studie anhand von klinischen Untersuchungen über die Beziehung verschiedener Faktoren zur Prävalenz von chronischen Lumbalgien, Ischias und unspezifischen Rückenschmerzen bei ca. 5000 Personen. Nach vorausgegeangenen Trauma ist die Prävalenz 2,5 fach erhöht. Physischer und mentaler Stress bei der Arbeit sind direkt proportional zur Prävalenz von Ischias und Rückenbeschwerden, Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Rückenbeschwerden, Körpergröße bedeutet ein erhöhtes Risiko für Ischias. Diabetiker haben eine signifikant niedrigere Prävalenz für Rückenbeschwerden.

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Holmstrom-EB; Lindell-J; Moritz-U

Low back and neck/shoulder pain in construction workers: occupational workload and psychosocial risk factors. Part 2: Relationship to neck and shoulder pain.

Spine. 1992 Jun; 17(6): 672-7

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Holmstrom-EB; Lindell-J; Moritz-U

Low back and neck/shoulder pain in construction workers: occupational workload and psychosocial risk factors. Part 1: Relationship to low back pain.

Spine. 1992 Jun; 17(6): 663-71

Untersuchung bei ca. 1800 Bauarbeitern über Rückenschmerzen und ihre Beziehung zu physischen und psychosozialen Faktoren. Es findet sich eine 1-Jahres-Prävalenz von 54% für Rückenschmerzen und 7% für starke Schmerzen. Es findet sich eine Beziehung zwischen Stress-Index und der Prävalenz von Rückenschmerzen.

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Hultman-G; Saraste-H; Ohlsen-H

Anthropometry, spinal canal width, and flexibility of the spine and hamstring muscles in 45-55-year-old men with and without low back pain.

J-Spinal-Disord. 1992 Sep; 5(3): 245-53

Untersuchung an drei Gruppen: Gesunde, Probanden mit rezidivierenden und mit chronischen Rückenschmerzen. Die Gesunden haben eine tiefere Lordose und eine größere Beweglichkeit der LWS. Die Spinalkanalweite korreliert mit der Körpergröße. Anthropometrisch konnten keine Unterschiede gefunden werden.

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Jager-M; Luttmann-A; Laurig-W

Die Belastung der Wirbelsäule beim Handhaben von Lasten.

Orthopade. 1990 Jun; 19(3): 132-9

Unter Transportarbeitern ist die Häufigkeit orthopädischer Erkrankungen um 22% höher als in der Kontrollgruppe, hauptsächlich ist die LWS betroffen (ca. 60%), oft bereits nach kurzer Beschäftigungsdauer, letzteres offenbar wegen der noch fehlenden Fertigkeit im Umgang mit schweren Gütern.

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Junghanns-H

Der Zwischenwirbelscheibenschaden als problematische Berufskrankheit.

H. Junghanns: Die Wirbelsäule in der Arbeitsmedizin. Stuttgart: Hippokrates 1979, Kap. II 19.0.

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Kaplan-RM; Deyo-RA

Back pain in health care workers.

Occup-Med. 1988; 3: 61-73.

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Kumar-S

Cumulative load as a risk factor for back pain.

Spine. 1990 Dec; 15(12): 1311-6

Individuelle Belastungsberechnungen am mathemathischen Modell bei 161 Angehörigen verschiedener Berufe. Die kumulativen Kompressions- und Scherkräfte an thorakolumbalen und lumbosakralen Bandscheiben waren im Modell bei Probanden mit Rückenschmerzen signifikant höher.

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Mach-J; Heitner-H; Ziller-R

Die Bedeutung der beruflichen Belastung für die Entstehung degenerativer Wirbelsäulen-Veränderungen.

Z-Gesamte-Hyg. 1976; 22(5): 352-4.

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Miller-JAA; Schmatz-C; Schultz-AB

Lumbar disc degeneration: Correlation with age, sex, and spine level in 600 autopsy specimens.

Spine. 1988; 13 (2): 173-178.

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Pangert und Hartmann

(Epidemiologische Bestimmung . . .; s. 2.1) fanden, daß sich die klinischen und Röntgenbefunde einer Gruppe von hochbelasteten Preßwerkern und einer Konrollgruppe von Elektrikern ähnelten.

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Piccinni-S; Marchi-T; Lorusso-A; Magarotto-G

[The prevalence of spondylopathies among the crane operators in the port of Venice]

Med-Lav. 1992 Mar-Apr; 83(2): 146-9

Untersuchung bei Kranführern, hier fanden sich signifikant mehr Beschwerden im HWS- und BWS-Bereich, nicht signifikant mehr im LWS-Bereich.

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Polakowska-B

[Etiopathogenetic factors of degenerative diseases of the spine and the effects of exertion and working conditions]

Med-Pr. 1992; 43(2): 153-8

Der Einfluß von Traumen, Mikrotraumen, exzessiver statischer und dynamischer Arbeitsbelastung auf die Entstehung oder Intensivierung degenerativer Wirbelsäulensyndrome.

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Riihimaki-H; Mattsson-T; Zitting-A; Wickstrom-G; Hanninen-K; Waris-P

Radiographically detectable lumbar degenerative changes as risk indicators of back pain. A cross-sectional epidemiologic study of concrete reinforcement workers and house painters.

Scand-J-Work-Environ-Health. 1989; 15(4): 280-5.

Untersuchung über die Beziehung von radiologischen Veränderungen der LWS und Rückensymptomen anhand von ca. 200 Betonbauern und Malern (als Kontrollgruppe) mittels Fragebogen und Interview sowie Auswertung der LWS-Aufnahmen hinsichtlich Intervertebralraum-Verschmälerung, Spondylophyten und Sklerose der Grund- und Deckplatten. Ergebnis?

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Rossignol-M; Suissa-S; Abenhaim-L

The evolution of compensated occupational spinal injuries. A three-year follow-up study.

Spine. 1992 Sep; 17(9): 1043-7

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Ryan-J; Zwerling-C

Risk for occupational low-back injury after lumbar laminectomy for degenerative disc disease.

Spine. 1990 Jun; 15(6): 500-3

Das Risiko für ein Verhebetrauma bei der Arbeit ist höher nach vorausgegangener Bandscheiben-Opration.

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Schröter-G

Degenerative Wirbelsäulenveränderungen und berufliche Belastung.

Beitr-Orthop. 1970; 17: 687-90.

Retrospektive epidemiologische Studie an Bergleuten und Fleischträgern. Bei den Bergleuten korreliert die Häufigkeit und Schwere der Spondylosen mit der Art der Arbeit. Bei den Fleischträgern fanden sich schwere Verschleißerscheinungen der HWS nicht nur an den unteren Segmenten, sondern bis C2. Im Vergleich dazu konnten überdurchschnittliche Veränderungen bei Stenotypistinnen nicht gefunden werden.

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Stefenelli-T; Wimberger-D; Harmuth-P; Engel-A; Lack-W; Samec-P; Silberbauer-K

Angiologische, neurologische und orthopädische Befunde bei vibrationsexponierten Kettensägenarbeitern.

Wien-Klin-Wochenschr. 1990 Jan 5; 102(1): 24-7

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Venning-PJ; Walter-SD; Stitt-LW

Personel and job-related factors as determinants of incidence of back injuries among nursing personnel.

J-Occup-Med. 1987; 29(10): 820-5.

Prospektive Multicenter-Studie über ”Verhebtraumen” bei 5600 Krankenschwestern. Vier Faktoren steigern statistisch signifikant die Häufigkeit von ”Verhebtraumen”: Heben, häufiges Heben, tätiges Personal (z.B. Pflegehelfer) im Gegensatz zu leitendem, sowie ein bestehender Vorschaden.

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Videman-T; Nurminen-T; Tola-S; Kuorinka-I; Vanharanta-H; Troup-JD

Low-back pain in nurses and some loading factors of work.

Spine. 1984; 9(4): 400-4.

Retrospektive epidemiologische Studie mittels Fragebogen bei Krankenschwestern zu Rückenschmerzen und Ischialgie. Schwesternhelferinnen haben mehr Beschwerden und mehr Arbeitsunfähigkeitszeiten als (examinierte) Krankenschwestern bei doppelt so hohem Anteil an Heben, und Beugen und Drehen der Wirbelsäule.

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Walsh-K; Cruddas-M; Coggon-D

Interaction of height and mechanical loading of the spine in the development of low-back pain.

Scand-J-Work-Environ-Health. 1991 Dec; 17(6): 420-4

Schwere Hebearbeiten bedingen ein relatives Risiko von 2,0 für Männer und 2,2 für Frauen für das Auftreten von Rückenschmerzen. Bei Männern steigt das Risiko mit zunehmender Körpergröße, bei Frauen nicht.

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Wickstrom-G; Niskanen-T; Riihimaki-H

Strain on the back in concrete reinforcement work.

Br-J-Ind-Med. 1985; 42(4): 233-9.

Studie bei Betonwerkern und Malern als Kontrollgruppe. Geringfügige Rückentraumen werden bei den Betonwerkern 10 mal so häufig angegeben. Die in der klinischen Untersuchung gefundenen vorauseilenden degenerativen Veränderungen der LWS bei den Betonwerkern sind offensichtlich Folge der beruflichen Belastung.

1.2. Übersichtsarbeiten

Andersson-GBJ

The Epidemiologie of Spinal Disorder: S. unter 1.1

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Bigos-SJ; Hansson-T; Castillo-RN; Beecher-PJ; Wortley-MD

The value of preemployment roentgenographs for predicting acute back injury claims and chronic back pain disability.

Clin-Orthop. 1992 Oct(283): 124-9

Es gibt keine Möglichkeit anhand von vor Beschäftigungsbeginn angefertigten Röntgenaufnahmen später dann auftretende Rückenbeschwerden vorherzusagen.

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Bolm-Audorff-U

Die Grundlagen der Einführung der BK 2108 im Jahre 1992 aus arbeitsmedizinischer Sicht (Epidemiologie).

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 3-15.

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Grosser-V; Seide-K; Wolter-D

Berufliche Belastungen und bandscheibenbedingte Erkrankungen der LWS: Derzeitiger Kausalwissensstand in der Literatur?

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 26-38.

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Hofmann-F; Michaelis-M; Siegel-A; Stößel-U; Stroink-U

Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule - Untersuchungen zur Frage der beruflichen Verursachung.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 47-64.

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Kössler-F; Heuchert-G

Epidemiologische und pathophysiologische Erkenntnisse zur Bandscheibenschädigung im Arbeitsprozeß.

Ergomed. 1993; 17(5): 134-139.

Hier werden in einer Übersicht sowohl epidemiologische als auch physiologische und pathophysiologische Aspekte des Bandscheibenleiden referiert. Die Herkunft der für die Expositions-Beurteilung wesentlichen Eckdaten (10 Jahre, 25 kg, Häufigkeit) wird erläutert.

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Kristen-H

Orthopädische Erkrankungen der Wirbelsäule als Folge beruflicher Belastung?

Med-Orth-Tech. 1992; 112: 290-292.

Eine Trennung in Veränderungen, die auf Belastungen im Beruf oder solche, die auf Freizeitbleastungen zurückzuführen sind, ist unmöglich. Der Autor wehrt sich gegen ”das Schreckgespenst der beruflichen Überlastung” und fordert Präventivmaßnahmen im Sinne von ergonomischer Beratung und regelmäßiger Ausgleichsgymnastik.

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Müller-R

Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule als Berufskrankheiten - Erläuterungen eines Arbeitsmediziners.

Arbeit & Ökologie-Briefe. 1993; 13: 7-12.

(s. auch Müller: Wirbelsäulenerkrankungen, unter 6.2)

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Raspe-R; Kohlmann-T

Rückenschmerzen - eine Epedemie unserer Tage?

Deutsches Ärzteblatt. 1993; 90: 2165.

Die Prävalenz von Rückenschmerzen scheint in den vergangenen Jahrzehnten seit den 40er Jahren erheblich zugenommen zu haben, jedenfalls die durch Rückenschmerzen verursachten (sozial-) medizinischen Leistungen. Dies scheint zu Lasten der leichten Formen von Rückenschmerzen zu gehen, während die Punkt-Prävalenz von schweren Formen konstant geblieben ist. Die Autoren fordern neben einer Klassifikation von Rückenschmerzen auch eine Graduierung und bieten hierfür eine Einteilung.

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Rehder-U; Karmaus-W

Auswertung epidemiologischer Untersuchungen zum Maurerberuf unter Kausalitätsgesichtspunkten.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 39-46.

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Riel-KA; Bernett-P

Der diffuse Beinschmerz - sporttraumatologische Ursachen.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91: 1081.

2. Belastungsanalysen

2.1. Grundlagen/Originalia

Baumann-W

Grundsätzliche Überlegungen zur Biomechanik der Wirbelsäule.

Vortrag anläßlich der Unfallmedizinischen Tagung der Berufsgenossenschaften am 13./14. März 1993 in Düsseldorf.

Modellrechnungen sind eine relativ verläßliche Grundlage für die vergleichende Bewertung von Belastungen. Den biomechanisch ermittelten Werten sind die Erfahrungswerte über das Auftreten von Beschwerden gegenüberzustellen und daraus die Grenzwerte für die Belastung festzulegen. Es folgen Hinweise zur Gestaltung des Arbeitsplatzes.

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Dupuis-H

Zur Frage berufsbedingter Erkrankungen durch Ganzkörper-Schwingungen aus arbeitsmedizinischer Sicht.

Vortrag am 10.7.1992 in Duiburg; Manuskript.

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Hazard-RG; Reeves-V; Fenwick-JW

Lifting capacity. Indices of subject effort.

Spine. 1992 Sep; 17(9): 1065-70

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Jäger-M; Luttmann-A

The load on the lumbar spine during asymmetrical bi-manual materials handling.

Ergonomics. 1992; 35: 783-805.

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Jäger-M; Luttmann-A

A spatial dynamic biomechanical model for the analysis and assessment of lumbar stress during whole body movements.

Elektrophysiological kinesiology. W. Wallinga, H. B. K. Boom and J. de Vries, eds. Elsevier Science Publishers B. V., 1988.

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Jäger-M; Luttmann-A

Determination of spinal stress by biomechanical model calculations and comparison with spinal mechanical strength.

Biomechanics: Basic and Applied Research. G. Bergmann, R. Köbel and A. Rohlmann, eds. Martinius Nijhoff Publishers, Dordrecht 1987.

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Jäger-M; Luttmann-A

Lumbosacral compression for uni- and bi-manual assymetrical load lifting.

Advances in Industrial Ergonomics and Safety IV. Ed. by S. Kumar. Taylor & Francis, 1992.

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Jäger-M; Luttmann-A

Compressive strength of lumbar spine elements related to age, gender, and other influencing factors.

Elektrophysiological kinesiology. P. A. Anderson, D. J. Hobart and J. V. Danoff, eds. Elsevier Science Publishers B. V., 1991.

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Jäger-M; Luttmann-A

Biomechanical analysis and assessment of lumbar stress during load lifting using a dynamic 19-segment human model.

Ergonomics. 1989; 32: 93-112.

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Jäger-M; Luttmann-A; Laurig-W

Ein computergestütztes Werkzeug zur biomechanischen Analyse der Belastung der Wirbelsäule bei Lastenmanipulationen: ”Der Dortmunder”.

Medizinisch Orthopädische Technik. 1992; 112: 305-313.

Unsymetrische dynamische Belastungen bnötigen zu ihrer Beschreibung ein räumliches dynamisches Modell. Im hier vorgestellten Modell werden 30 Bewegungssegmente des Körpers und Kraftresultierende von 8 Muskeln berücksichtigt. Hierdurch werden Berechnungen der Kräfte und Momente an L1/2 bis L5/S1 möglich. Es können daher Körperhaltungen mit hoher / zu hoher Belastungselektiert werden und entsprechende Tätigkeiten dann vermieden werden. Weiterhin können individuelle Empfehlungen von Maximalwerten der Belastung gegeben werden (bezogen auf die Kompressionsfestigkeit der LWS, Werte aus der Literatur anhand Untersuchungen an Leichen-LWS-Segmenten).

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Jäger-M; Luttmann-A; Laurig-W

Biomechanik der Lastenmanipulation.

Handbuch der Arbeitsmedizin, Kap. V - 1.1.2.3. Hrg. v. J. Konietzko und H. Dupuis. Landsberg: ecomed 1989.

Beschreibung verschiedener statischer und dynamischer Modelle zur Berechnung der WS-Belastung. In einer Literaturübersicht zu Untersuchungen zur mechanischen Festigkeit der LWS wird ein Mittelwert für die Kompressionsfestigkeit von Segmenten der LWS von 4,36 KN (+/- 1,88 KN) gefunden. Es folgt die Vorstellung der NIOSH-Grenzwerte bei der Lastenmanipulation und der daraus abgeleiteten Klassifizierung der Tätigkeiten, sowie der Probleme beim Festlegen von ”höchstzulässigen Lastgewichten”.

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Jäger-M; Luttmann-A; Laurig-W

Lumbar load during one-handed bricklaying.

Int-J-Industrial-Ergonomics. 1991; 8: 261-277.

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Pangert-R; Hartmann-H

Kritische Dosis für die berufliche Belastung der Lendenwirbelsäule als gutachtliche Entscheidungshilfe.

Zbl-Arbeitsmed. 1994; 44: 124-130.

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Pangert-R; Hartmann-H

Ein einfaches Verfahren zur Bestimmung der Belastung der Lendenwirbelsäule am Arbeitsplatz.

Zbl-Arbeitsmed. 1989: 39: 191-194.

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Pangert-R; Hartmann-H

Epidemiologische Bestimmung der kritischen Belastung der Lendenwirbelsäule beim Heben von Lasten.

Zbl-Arbeitsmed. 1991; 41: 193-197.

Modellvorstellung und Berechnung einer individuellen Belastungsdosis und Vergleich der Dosiswerte mit den medizinischen Befunden einer Gruppe hochbelsteter Preßwerker. Hierbei findet sich ein sprunghafter Anstieg von LWS-Beschwerden oberhalb einer kritischen Dosis von 12 x 10 ^10 Ns, wobei sich die klinischen und Röntgenbefunde in der belasteten und Kontrollgruppe (Elektriker) ähneln.

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Schopphoff-E

Dreidimensionale mechanische Analyse der menschlichen Wirbelsäule.

Bochum: Mitteilungen aus dem Institut für Mechanik Nr. 90, 1994.

Es handelt sich bei dieser Arbeit um ein numerisches mechanisches bzw. biomechanisches Modell, das Nichtlinearitäten (Verdrehungen, Verschiebungen, Dehnungen) bei alltäglichen Belastungen und natürlichen Bewegungen beschreibt. An klinischen Bezügen findet sich zum einen eine Modellrechnung von Wirbelkörperfrakturen, zum anderen der Verweis auf eine mögliche Simulation von Spondylolisthesen und einer Instrumentierung der Wirbelsäule mit einem Fixateur interne.

Eine individuelle Analyse - etwa berufsbedingter Belastungen der Wirbelsäule - ist mit diesem Modell wegen des Fehlens eines Interface zwischen numerischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren heutzutage mit vertretbarem Aufwand allerdings nicht durchzuführen.

2.2. Übersichtsarbeiten

Hettinger-T

Schädigung der Wirbelsäule durch Zwangshaltung sowie Heben und Tragen bei Beschäftigten im Gesundheitsdienst.

Krankengymnastik. 1989; 41 (6): 533-40.

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Kunz-M

Belastungsschäden der LWS im Sport.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 102-107.

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Kupfer-J; Christ-E

Voraussetzung beim Heben und Tragen schwerer Lasten sowie bie extremen Rumpfbeugehaltungen.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 109-112.

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Pangert-R

Beitrag quantitativ-epidemiologischer und arbeitshygienisch-technischer Untersuchungen zur Abgrenzung beruflicher und außerberuflicher Kausalfaktoren bei berufsbedingten Erkrankungen der Wirbelsäule.

Persönliche Mitteilung am 16.6.94.

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Putz-R; Müller-Gerbl-M

Die Wirbelsäule - eine Fehlentwicklung der Evolution?

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 65-72.

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Schneider-E: Morlock-M

Biomechanische Analysen der Belastungen im LWS-Bereich.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 73-93.

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Schreiner-C; Krämer-J

Natürlicher Verlauf der Bandscheibendegeneration und ihre Auswirkung auf die LWS: Gibt es einen Unterschied bei der bandscheibenbedingten Erkrankung der Wirbelsäule ohne und mit beruflicher Exposition?

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 94-101.

3. Diagnostik

3.1. Grundlagen/Originalia

Hauns-B; Ovenhausen-K; Hase-P; Lorenzen-W;Mennet-P;Stratz-T; Müller-W

Ein neues Meßgerät zur computergestützten Darstellung von Form und Beweglichkeit der Wirbelsäule.

Z Rheumatol. 1994; 53: 155-163.

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Jensen-MC; Brant-Zawadzki-MN; Obuchowski-N; Modic-MT: Malkasian-D; Ross-JS

Magnetic resonance imaging of the lumbar spine in people without back pain.

New-Engl-J-Med 1994; 331(2): 69-73.

NMR-Untersuchung bei 98 bandscheiben-gesunden Probanden. Nur 36% haben einen Normalbefund, 52% eine Vorwölbung auf wenigstens einer Etage, 27% eine Protrusion, 14% einen Riß im Anulus fibrosus und 1% einen Massenprolaps. Bis auf die Extrusion können diede Befunde beim Patienten mit Rückenschmerzen daher zufällig sein.

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Richter-T; Lawall-J

Zur Zuverlässigkeit manualdiagnostischer Befunde.

Manuelle Medizin. 1993; 31: 1-11.

Im Bereich der LWS finden sich nur minimale bis mäßige Übereinstimmungen bei der manualdiagnostischen Untersuchung von Patienten mit Rückenschmerzen durch zwei verschiedene Untersucher.

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Viernstein-K; Hipp-E; Weigert-M

Diagnose und Behandlung des lumbalen Bandscheibenvorfalles.

Z-Orthop-Ihre-Grenzgeb. 1966; 101: 1-11.

3.2. Übersichtsarbeiten

Farhoumand-E

Differenzierung der Schmerzempfindlichkeiten. Kommentar zu: J. Jörg et al: Kreuz- und Beinschmerzen (”Ischialgie”) aus neurologischer Sicht. Deutsches Ärzteblatt. 1994; Heft 1-2.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91: 1828.

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Gaab-MR

Domäne der Kernspintomographie. Kommentar zu: J. Jörg et al: Kreuz- und Beinschmerzen (”Ischialgie”) aus neurologischer Sicht. Deutsches Ärzteblatt. 1994; Heft 1-2.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91: 1829.

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Linden-U

Das Gutachten aus ärztlicher Sicht. Schulung der BK-Sachbearbeiter im September 1994.

Manuskript.

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Meyer-R

Prolaps auch bei Gesunden. Studie zur Kernspintomographie.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91(34/35): 1660.

Faßt die Arbeit von Jensen et al. (NEJM. 1994; 331: 69-73; S. unter 3.1) zusammen.

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Psczolla-M; Graf-Baumann-T

Chiro-/Manualtherapie. Kommentar zu: J. Jörg et al: Kreuz- und Beinschmerzen (”Ischialgie”) aus neurologischer Sicht. Deutsches Ärzteblatt. 1994; Heft 1-2.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91: 1829.

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Reuther-G; Fahrendorf-G; Matthiaß-HH

Bandscheibenerkrankungen.

Magnetresonanztomographie in der Orthopädie; hrg. v. P. E. Peters, H. H. Matthiaß und M. Reiser. Stuttgart: Enke 1990.

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Schirmer-M

Myelographie nur in Ausnahmefällen. Kommentar zu: J. Jörg et al: Kreuz- und Beinschmerzen (”Ischialgie”) aus neurologischer Sicht. Deutsches Ärzteblatt. 1994; Heft 1-2.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91: 1828.

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Wölk-W

Psychische Aspekte. Kommentar zu: J. Jörg et al: Kreuz- und Beinschmerzen (”Ischialgie”) aus neurologischer Sicht. Deutsches Ärzteblatt. 1994; Heft 1-2.

Deutsches Ärzteblatt. 1994; 91: 1829.

4. Gutachterliche Praxis

4.1. Grundlagen/ kumulative Analysen

Hansis-M

BK 2108. Vorschlag für ein ärztliches Beurteilungsschema.

Die Berufsgenossenschaft. 1993(9); 547-549.

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N.N.

Orthopädisches Gutachten für das Landessozialgericht Essen.

16.8.1994

Ablehnung wegen bestehender Skoliose und isoliertem Verschleiß der beiden Segmente L4/5 und L5/S1.

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Neumann-H

Analyse von BK 70 - Gutachten im Bezirk Dresden--Ergebnisse und Schlußfolgerungen.

Z-Gesamte-Hyg. 1991 Jan; 37(1): 19-22

Retrospektive Untersuchung anhand von 100 BK 70 - Gutachten aus den Jahren 82 - 86. Etwa ein Drittel der Arbeiter mit anerkannter BK 70 hat erheblich nicht berufsbedingte Vorschäden der Wirbelsäule.

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Polster-J

Orthopädisches Gutachten für das Sozialgericht Dortmund.

vom 13.1.94.

Zur ”Altersnorm”: Hier werden schicksalsbedingte Altersveränderungen im Bereich de Haltungs- und Bewegungssystems beschrieben, ein Betroffensein durch langjährige berufliche Tätigkeit wird ausgeschlossen.

4.2. Übersichtsarbeiten

Blome-O

Aktueller Stand der Meinungsbildung zur Frage der Verschlimmerung und des mono- bzw. mehrsegmentalen Wirbelsäulenschadens als BK 2108.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 113-119.

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Bötel-U

Kriterien der medizinischen Beurteilung der Berufskrankheit ”Wirbelsäulenerkrankungen.

Unfallmedizinische Tagungen der LVBG ; 85: 81-90.

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Hansis-M

Welche Bedeutung hat die richtungsgebende Verschlimmerung im Bereich der BK 2108?

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 130-133.

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Hartwig-E; Kinzl-L; Eisele-R; Katzmeier-P

Bisherige Erfahrungen bei Bauarbeitern und in Pflegeberufen mit der Begutachtung gemäß BK 2108.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 169-176.

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Hax-PM; Hierholzer-G

Berufskrankheit ”Rücken” - Begutachtung.

Vortrag anläßlich der 13. Murnauer Unfalltagung am 10./11. Juni 1994; Manuskript.

Man kann eine BK der WS nicht beweisen, muß jedoch im Einzelfall nachweisen, daß der ursächliche Zusammenhang durch das Vorliegen einer wesentlichen Überschreitung der alterstypischen Norm wahrscheinlich ist.

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Hax-PM; Hierholzer-G

Berufskrankheiten 2108-2110 - Begutachtung.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 134-160.

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Heuchert-G

Die Anerkennung arbeitsbedingter Erkrankungen als Berufskrankheit.

Persönliche Mitteilung.

Dern alleinige Nachweis von degenerativen veränderungen ohne chronisch rezidivierende Beschwerden und Funktionsausfälle begründet einen Berufskrankheitenverdacht nicht. Für die in Ostdeutschland ermittelten Risikoverhältnisse der einzelnen Tätigkeitsgruppen findet sich die Rangfolge: Bergleute, Gießereiarbeiter, Forstarbeiter, Baumaterialhersteller (incl. Steinbruch). Die prognostische Bedeutung von prädisponierenden WS-Befunden ist ungeklärt.

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Hierholzer-G; Hax-PM

Anmerkungen zu den neuen Berufskrankheiten Nr. 2108 - 2110 aus ärztlicher Sicht.

Die BG. 1994; 1: 2-6.

Einführung in die Thematik mit anatomischen und pathophysiologischen Grundlagen, Prävention, Diagnostik, Therapie und Begutachtung.

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Ludolph-E

Ist die mehrsegmentale Manifestation der bandscheibenbedingten LWS-Erkrankung für das Vorliegen einer Berufskrankheit zu fordern?

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 123-129.

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Ludolph-E; Besig-K

Die Berufskrankheiten "Wirbelsäule"--Ein- oder mehrsegmentales Schadensbild?

Aktuel-Traumatol. 1993 Aug; 23(5): 255-6

Über 90% aller Bandscheibenveränderungen im Bereich der LWS manifestieren sich im Bevölkerungsquerschnitt in den beiden untersten Segmenten L 4/5 und L5/S1. Finden sich Veränderungen isoliert im Bereich dieser beiden unteren Segmente, ist ein wesentlicher Ursachenbeitrag einer besonderen beruflichen Belastung nicht zu begründen.

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Ludolph-E; Schröter-F

Kommentar zur Publikation von SOLBACH und RÖMER: ”Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule als neue Berufskrankheiten: Ärztliche und juristische Aspekte zu Prävention, Rehabilitation und Kompensation. (Zbl-Arbeitsmed. 1994; 44: 378-387).

Briefliche Mitteilung an den HVBG, St. Augustin vom 12.1.1995.

Die Autoren halten es für nicht akzeptabel, daß bei der Begutachtung die Erhebung der Vorgeschichte und Arbeitsanamnese sowie die Beurteilung der Zusammenhangsfrage dem Arbeitsmediziner obliegen soll, während der Chrirug / Orthopäde lediglich zum Ausschluß einer nicht-versicherten Erkrankung und zur Eischätzung der MdE herangezogen werden soll.

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Ludolph-E; Schröter-F

Die Berufskrankheiten ”Wirbelsäule”. Gutachtliche Überlegungen.

Arbeitsmed-Sozialmed-Umweltmed. 1993; 28: 457-461.

In den bisherigen epidemiologischen Studien wird dem subjektiven Beschwerdebild ein überragender Stellenwert zugeordnet, zum morphologischen Substrat der Veränderungen fehlt der Konsens. Geeignete Abgrenzungskriterien zwischen schicksalhaften und belastungsabhängigen Veränderungen sind Lokalisation und Zeitpunkt der Manifestation des Schadens.

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Olter-D; Seide-K; Grosser-V

Ist die monosegmentale Manifestation bandscheibenbedingter Erkrankungen der Wirbelsäule mit dem Vorliegen einer Berufserkrankung zu vereinbaren?

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 120-122.

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Rompe-G

Probleme einnes Orthopäden bei der Begutachtung bandscheibenbedingter Berufserkrankungen der Lendenwirbelsäule.

Arbeitsmed-Sozialmed-Präventivmed. 1993; 28: 86-88.

Von der Analyse des klinischen und radiologischen Befundes einschließlich Anamnese sind keine entscheidenden Aussagen zu erwarten, aus denen die Annahme oder Ablehnung einer BK abgeleitet werden könnte. Der Autor fordert daher, die Voraussetzungen für die Anerkennung an Bedingungen zu knüpfen, die außerhalb einer Begutachtung eindeutig zu beurteilen sind.

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Schmidt-HW

Begutachtung der bandscheibenbedingten Erkrankungen der Wirbelsäule.

Persönliche Mitteilung.

Darstellung von Entscheidungshilfen, gutachterlicher Vorgehensweise, Gang der Untersuchung, Beurteilung und MdE-Einschätzung.

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Schröter-F

Die Berufskrankheiten ”Wirbelsäule” - Leitfaden zur Begutachtung.

Persönliche Mitteilung.

Zu 80 % textgleich mit der Arbeit von Schröter-F und Tändler-P (Unfallchirurg 1995; 98: 87-92.), zusätzlich finden sich noch Hinweise zur verwaltungsseitigen und beratungsärztlichen Vorbereitung der Begutachtung.

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Schröter-F

Die Berufskrankheiten ”Wirbelsäule”: Möglichkeiten der verwaltungsseitigen und beratungsärztlichen Vorprüfung.

Die BG. 1994; August: 510-512.

Das objektive Schadnsbild an der WS kann nur auf röntgenanatomischem Wege offenbart werden, das klinische Bild ist maßgeblich bei der MdE-Bemessung. Auch Schnittbild-Untersuchungen sind entbehrlich, allenfalls einmal zur MdE-Bemessung.

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Schröter-F; Tändler-P

Die Berufskrankheiten ”Wirbelsäule” - Leitfaden zur Begutachtung.

Unfallchirurg 1995; 98: 87-92.

Schrittweise aufgebaute Anleitung zur gutachterlichen Praxis. Zur Frage der Kausalität werden die (konventionellen) Röntgenbefunde herangezogen, der klinische Befund kommt lediglich bei der Einschätzung der MdE zum Tragen. Gefordert wird ein mehrsegmentales Schadensbild.

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Seide-K;Wolter-D

Bisherige Erfahrungen mit der Begutachtung im Pflegebereich.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 161-169.

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Seide-K; Wolter-D; Grosser-V

Erstze Erfahrungen mit der Anerkennung einer Wirbelsäulenerkrankung als Berufskrankheit.

Unfallmedizinische Tagungen der LVBG ; 85: 91-102.

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Solbach-T; Römer-W

Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule als neue Berufskrankheiten: Ärztliche und juristische Aspekte zu Prävention, Rehabilitation und Kompensation.

Zbl-Arbeitsmed. 1994; 44: 378-387.

Die Beurteilung der Zusammenhangsfrage sollte in enger Zusammenarbeit zwischen Arbeitsmediziner und Orthopäden erfolgen. Wichtigstes Ziel ist die Prävention dieser Erkrankungen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Röntgen als Screening ist nicht angezeigt. Vorrangig muß die Belastung am Arbeitsplatz gesenkt werden.

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Wolter-D; Mehrtens-G; Seide-K; Brandenburg-S; Remé-T; Grosser-V

Zusammenhangsbegutachtung Berufskrankheit 2108. Hinweise für den Gutachter mit besonderer Berücksichtigung des Pflegeberufes.

Prävention Rehabilitation Begutachtung. Schriftenreihe der BGW 1995; 1.

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Wolter-D; Seide-K; Grosser-V

Kriterien zur Beurteilung berufsbedingter Lendenwirbelsäulenerkrankungen (BK 2108) - unter besonderer Berücksichtigung der Pflegeberufs -. Standardisierte Gutachtenerfassung.

Persönliche Mitteilung 1994.

Theoretische Erörterung der Kriterien, Standard-Gutachten, sowie ausführliche Anleitung zum Untersuchungsgang und Ausfüllen des Standard-Gutachtens.

4.3. wichtige Kasuistiken

5. Rechtliche und administrative Aspekte

5.1. Grundlagen/Originalia

Merkblatt für die ärztliche Untersuchung zu Nr. 2108.

Bundesarbeitsblatt. 1993; 3: 50-53.

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Merkblatt für die ärztliche Untersuchung zu Nr. 2109.

Bundesarbeitsblatt. 1993; 3: 53-55.

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Merkblatt für die ärztliche Untersuchung zu Nr. 2110.

Bundesarbeitsblatt. 1993; 3: 55-58.

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Zweite Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung vom 18. Dezember 1992.

Bundesgesetzblatt. 1992; 52:2343.

Änderung mit Neuaufnahme von bandscheibenbedingten Erkrankungen der Hals- und Lendenwirbelsäule als Nr. 2108, 2109 und 2110.

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Landesverband Nordwestdeutschland der gewerblichen Berufgenossenschaften

Zusammenarbeit mit den Gewerbeärztlichen Diensten. Empfehlungsvereinbarung zur Verbesserung und Beschleunigung des Zusammenwirkens im BK-Feststellungsverfahren bei Berufskrankheiten nach Nr. 2108, 2109 und 2110 der Anlage 1 zur BeKV (”Wirbelsäulenerkrankungen”).

Manuskript.

5.2. Übersichtsarbeiten

Becker-P

Die neuen Wirbelsäulen-Berufskrankheiten Nr. 2108-2110. Anmerkungen aus richterlicher Sicht.

Soziale Sicherheit. 1995; 3: 100-105.

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Brandenburg-S

Die Problematik der gesetzlichen grundlagen aus juristischer Sicht.

Berufskrankheit 2108: Kausalität und Abgrenzungskriterien. Hrg. v. D. Wolter und K. Seide. Berlin u. a.: Springer 1995: 16-25.

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Löffler-M; Hack-HP

Entscheidungshilfen für die Verwaltungspraxis der Krankenkassen im Hinblick auf eine Vorauswahl nach Berufskrankheitenverdacht und §3 der Berufskrankheitenverordnung für die Listenkrankheiten 2108 bis 2110.

Persönliche Mitteilung.

Schrittweises Verfahren für Sachbearbeiter, um begründete Verdachtsfälle aus der Flut von eingehenden Anträgen auszusondern.

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Römer-W

Versicherte Person/besondere versicherungsrechtliche Merkmale.

Schulung der Sachbearbeiter des LV Nordwestdeutschland September 1994; Manuskript.

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Schürmann-J

Neue Berufskrankheit: Wirbelsäulenerkrankungen nach überdurchschnittlichen beruflichen Belastungen.

Arbeitsschutz in der betrieblichen Praxis. Bau-BG Wuppertal 2/92: 67-71.

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Schürmann-J

Überlegungen zur BK-Wirbelsäule, aus Sicht der Berufsgenossenschaftlichen Verwaltungen.

Vortrag anläßlich der Unfallmedizinischen Tagung des Landesverbandes Rheinland-Westfalen der Gewerblichen Berufgenossenschaften am 13./14. 3. 1993 in Düsseldorf.

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Schürmann-J

Grundlagen der Berufskrankheit ”Wirbelsäulenerkrankungen” aus der Sicht des Unfallversicherungsträgers.

Unfallmedizinische Tagungen der LVBG ; 85: 65-79

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Svarrer-F

Anerkennung von Kreuzschmerzen als Berufsschädigung.

Vortrag anläßlich des Europäischen Forums in Kopenhagen am 24. und 25. Mai 1994; deutsche Übersetzung des englischsprachigen Manuskripts.

In Dänemark gibt es keine anerkannte BK der WS, dennoch werden Einzelfälle unter bestimmten Bedingungen positiv entschieden. Maßgeblich ist hier offenbar allein die Bedeutung der stattgehabten Exposition.

6. Konsequenzen

6.1. Med.Prophylaxe

BGU Hamburg

Programm Rückenschule.

Persönliche Mitteilung in 6/94.

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Brown-KC; Sirles-AT; Hilyer-JC; Thomas-MJ

Cost-effectiveness of a back school intervention for municipal employees.

Spine. 1992 Oct; 17(10): 1224-8

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Versloot-JM; Rozeman-A; van-Son-AM; van-Akkerveeken-PF

The cost-effectiveness of a back school program in industry. A longitudinal controlled field study.

Spine. 1992 Jan; 17(1): 22-7

6.2. Exp.Prophylaxe

Bigos et al.

(Clin-Orthop. 1992 Oct(283): 124-9; S. unter 1.2) konnten zeigen, daß es keine Möglichkeit gibt, anhand von vor Beschäftigungsbeginn angefertigten Röntgenaufnahmen später dann auftretende Rückenbeschwerden vorherzusagen. Diese eignen sich daher nicht zur Expositionsprophylaxe.

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Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschften

Zum Anspruch auf vorbeugende Maßnahmen gemäß §3 Abs. 1 Satz 1 BeKV. Urteil des Bundessozialgerichtes vom 5.8.93.

St. Augustin. Rundschreiben VB 17/94 vom 10.3.94.

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Linden-U

Medizinische Maßnahmen nach §3 BeKV. Schulung der BK-Sachbearbeiter im September 1994.

Manuskript.

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Müller-R

Wirbelsäulenerkrankungen: vorbeugende Rehabilitationsmaßnahmen und Präventionsaufgaben.

Arbeit & Ökologie-Briefe. 1993; 14: 7-11.

(s.a. Müller: Bandscheibenbedingte Erkrankungen, unter 1.2)

Der Autor fordert organisatorische Maßnahmen und technische Mittel, um die manuelle Hndhabubg von Lasten zu vermeiden, bzw. die Gefährdung gering zu halten. Vorsorgeuntersuchungen werden hinsichtlich ihrer präventiven Wirkung skeptisch beurteilt, da valide Parameter für eine Vorhersage nicht existieren. Heilbehandlungen wie z.B. Rückenschule sind im Frühstadium der Erkrankung unbedingt angezeigt.

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Römer-W

Maßnahmen nach §3 der BeKV. Voraussetzungen für die Anwendung / Gefahrbegriff.

Schulung der Sachbearbeiter des LV Nordwestdeutschland September 1994; Manuskript.

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Steinberg-U; Windberg HJ

Leitfaden: Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der manuellen Handhabung von Lasten.

Schriftenreihe Bundesanst. Arbeitsmed. 1994; Sonderschrift 9.

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Vedder-J

ErgonLift - Rechner-Programm zur Gefährdungsanalyse beim manuellen Heben von Lasten mit Gestaltungshinweisen.

IfADo. Institut für Arbeitsphysiologie Dortmund. Information 3/93.

6.3. Therapie

6.4. Selbsthilfegruppen

7. Gerichtsentscheidungen

7.1. Sozialgerichte

Urteil des SG Koblenz Az. S 7 U 247/91.

Hier wird ein monosegmentaler Schaden tendenziell abgelehnt, die Ablehnung erfolgt letztlich jedoch aus formalen Gründen.

7.2. Landessozialgerichte

Schürmann-J

Keine Anerkennung einer Wirbelsäulenerkrankung als Berufskrankheit: Rechtskräftiges Urteil des Hess. LSG vom 15.12.1993.

HVBG-Info 7/1994 vom 11.3.1994.

Ablehnendes Urteils des Hess. LSG letztendlich wegen altersentsprechender radiologischer Veränderungen ohne wesentliche Funktionseinschränkungen sowie einer unabhängig bestehenden anlagebedingten Torsionsskoliose.

7.3. BSG

8. Übersichtsmonographien

Krämer-J

Bandscheibenbedingte Erkrankungen.

Stuttgart: Thieme 1994.

Ausführliche Monographie, behandelt die theoretischen grundlagen, Diagnostik und Therapie der klinischen Krankheitsbilder bis hin zu gutachterlichen Fragestellungen.

9. Veranstaltungen (incl. Berichtsbände)

Deutsche Röntgengesellschaft. Arbeitsgemeinschaft Diagnostische Radiologie bei berufs- und umweltbedingten Erkrankungen.

Diagnostik degenerativer und berufsbedingter Erkrankungen der Lendenwirbelsäule - Theoretische Grundlagen und praktische Übungen.

Veranstaltung am 6.5.95 im Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Tel.: 0231-9221600.

10. Forschungsprojekte

10.1. Laufend

Dahmen-G et al

Orthopäden untersuchen Bauarbeiter. Neue Studie zur Belastung von Bauarbeitern.

Manuskript, 8.3.94.

10.2. Abgeschlossen

11. Varia

IfADo. Institut für Arbeitsphysiologie Dortmund.

Prospekt.

Vorstellung des Instituts und der einzelnen Arbeitsschwerpunkte.

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Zimmermann-R

Zervikogene Krankheitsbilder in der HNO-Heilkunde.

HNO. 1994; 42: 199-201.

Durch eine Funktionsstörung der HWS hervorgerufen werden können: Globus, Dysphagie, Stimmstörungen, Kopf- und Nackenschmerz, Ohrenschmerz, Halsschmerz, Gleichgewichtsstörungen und cochleäre Störungen. Der Autor empfiehlt die manuelle Therapie.