Noch ein Hobby

Letztes Update 09.11.2010

Ich hab ein neues Hobby, ein Hobby das spannender ist als Ü-Ei öffnen, es ist die Schatzsuche mit einem Metalldetektor. Ich habe mir im Januar 2005 einen Tesoro Silver gekauft.

Schon im Herbst 2004 habe ich eine Menge Scherben und Bruchstücke von Dachziegeln auf einem Feld ganz in der nähe meiner Wohnung gefunden. Ich habe ein Treffen mit dem zuständigen Amt für Bodendenkmalspflege (Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege/Außenstelle Overath) arrangiert. Hier erkannte man sehr schnell das es sich wohl um die Überreste einer römischen Villa Rustika handelt. Die Fundstücke wurden bestimmt, beschrieben und in eine Fundakte eingetragen. 
Der Fundort wurde in eine Flurkarte eingetragen, bekam eine Fundnummer und ist jetzt ein Bodendenkmal. Wir fanden dann noch im Jahrbuch von 1948, das ein Bauer auf einem nahen Feld beim tiefen pflügen mit dem Pflug auf eine Grundmauer gestoßen war. Das passte zu meinem Fund. Es waren Scherben von Vorratsgefäßen, Reste einer Reibschale eines Trinkgefäßes und Stücke von Dachziegeln.

Zum vergrößern jeweils die Bilder anklicken

Dies war der Augenblick an dem ich mir überlegte was und wie man dort noch mehr finden könnte. Eine Recherche im Internet brachte mich schnell zu den Metalldetektoren. Ich fragte in Overath nach ob ich auf dem Feld mit dem Detektor suchen dürfe, da es sich doch jetzt um ein Bodendenkmal handele. Nachdem ich versprochen habe alles was ich finde genau auf zu listen und dem Amt vorzulegen wurde mir das erlaubt. Natürlich musste ich mich jetzt noch mit dem Besitzer des Landes in Verbindung setzen um Ihn um Erlaubnis zu fragen. Die Funde müssen, laut Gesetz, mit dem Besitzer geteilt werden. Der Bauer hat aber erst einmal verzichtet, wenn ich Ihm sage was ich gefunden habe. Also hinderte mich jetzt nichts mehr mir einen Detektor zu kaufen. Die Frage war nur bei wem oder wo. Das Internet lag sehr nah, da es dort immer wieder Angebote gab, aber ich hatte keine Ahnung was ich kaufen sollte. Also begann wieder eine Recherche im Internet nach Leuten die so etwas schon länger machen. Schnell fand ich ein paar Schatzsucherforen. Hier fragte ich ob mir ein Sondler aus meiner Nähe mir das mal zeigen könne. Es meldete sich sehr schnell jemand, der mit 2 Sonden vorbeikam. 
Wir suchten in der Nähe "meiner Felder" auf einer Wiese die als Weide für Pferde genutzt wird. Der Besitzer wohnt in der Nähe und hatte nichts dagegen. Es hat mich sofort gepackt. Man geht über ein Feld und plötzlich gibt der Detektor einen Ton von sich. Hier liegt Metall! Aber was ist es? Hier hilft der Filter am Detektor schon mal weiter. Man kann Eisen ausfiltern (es sei denn es ist sehr groß) und so nach edleren Metallen suchen. Schnell war klar das man eine ganze Menge Schrott findet. Vom Hufeisen (passend zu der Weide) bis zu Traktorenteilen. (Schrauben, Unterlegscheiben und andere Eisenstücke) Es dauerte nicht lange und wir fanden einen Löffelstiel und dann nach ca. 2 Stunden auch schon meine erste Münze, (das Teil rechts natürlich ) die man leider überhaupt nicht erkennen kann.

Die erste Münze.

Jau, wo es solche Münzen gibt sollte man auch besser erhaltene finden können. Der Sondler erklärte mir das es bei der Erhaltung der Funde natürlich auf das Material  aber auch auf die Erde in der der Gegenstand liegt ankomme. Felder wurden immer mit Mist und Gülle gedüngt und die greifen das Metall mehr oder weniger an. Trotz der schlechten Erhaltung habe ich die Münze natürlich aufgehoben und zeige sie allen Leuten die sie sehen wollen. (oder auch nicht) Ich ernte meist nur Kopfschütteln, (so in etwa. "der arme Irre") aber
 
I C H habe sie gefunden. Sie ist mein erster Schatz. (Gollum lässt grüßen)

Wie auch immer, mein Entschluss stand fest. Ich will einen Detektor. Der Sondler hat mich zu einem Stammtischtreffen von Sondlern eingeladen. Hier traf ich noch mehr "Irre" die mir bei diesem geselligen Abend einige Ihre Funde zeigten und mir viel über das Suchen und Finden erzählten. Mir wurde eine Händler-Telefonnummer genannt. Ich habe sofort einen Termin mit Thomas ausgemacht und bin schon 2 Tage später zu Ihm gefahren. 

Es war ein Verkaufsgespräch wie es besser nicht hätte sein können. Über mehrere Stunden wurde abgeklärt welches Gerät für mich wohl das beste wäre. Ich habe Rückenprobleme und wollte ein möglichst leichtes Gerät. Zuviel Geld konnte ich auch nicht ausgeben. Es wurde geklärt was ich denn so suchen möchte und einige Geräte im Vorführgarten von Thomas getestet. Ich habe mich dann für den Tesoro Silver entschieden und es bis heute nicht bereut. Es mag Geräte geben die tiefer gehen, die Metalle besser unterscheiden und was weiß ich sonst noch können, aber ich habe in dem Jahr vom vergrabenen Kanaldeckel bis zu kleinen römischen Follis (Dm, ca 4mm) alles mögliche gefunden und die Sachen an denen ich vorbeigelaufen bin find ich vielleicht das nächste mal oder einer meiner Kollegen, denen ich das von Herzen gönne. 

Der Hortfund.

Ende des Sommers habe ich dann einen echten kleinen Schatz gefunden. 183 Münzen aus dem Zeitraum 1852 - 1922. Die Münzen 1917-22 habe ich nicht auf den Scanner gepackt weil die Münzen 1917 Notmünzen aus Bonn sind und aus Zink und somit kaum zu erkennen und die von 1922 ebenfalls Notmünzen aus Eisen die total zugerostet sind. Wie man sieht gibt es auch ein paar Silbermünzen zu 1/2 Mark aber auch ein six Pence-Stück und eine Münze mit arabischer Inschrift. Ich habe einmal 3 Stunden gegraben und dann mit einem Sondlerkollegen zusammen nochmals 4 Stunden.

 

Da in der Nähe ein Weg vorbeiführt war ich aber einen großteil der Zeit damit beschäftigt Spaziergängern zu erklären was ich da denn so suche. Sehr viel Spaß hat es gemacht zwei ca.8 und 10 jährige Kinder die mit Ihrer Mutter vorbei kamen und natürlich sehr neugierig waren zu erklären was ich denn da ausgrabe. Als ich Ihnen sagte das ich dort altes Geld finden würde haben sie das natürlich nicht geglaubt. Wie viel Spaß hat es gemacht Ihnen eine Handvoll Erde zu zeigen (die laut Detektor Metall enthält) und sie in der hohlen Hand suchen zu lassen. Riesige Augen und ein Freudenschrei als sie wirklich Geld gefunden haben das wohl in der Erde versteckt war. Sie wollten sofort mithelfen suchen und waren aufgeregt wie Weihnachten unter dem Baum. Oder ältere Herrschaften die, nachdem sie die Geldstücke gesehen haben anfingen zu erzählen. Ein Mann der sagte das er das Geld noch kennt und er es als Kind noch gesehen hat. Eine Frau die erzählte das sie im Krieg flüchten mussten (Ostpreussen) und das sie auch Geld Schmuck und Besteck vergraben haben und das es wohl immer noch da liegt.
Die gesamten Münzen lagen in Sichtweite einer Kirche, in einer Art Hohlweg, in einem Hang. Die meisten sind 1,2,5,10 Pf Stücke. Hat da jemand den Opferstock geplündert und das Geld auf der Flucht verloren, weil er sich am Hang hingelegt hat? Die Münzen lagen auf ca. 3x4m in einer Tiefe zwischen 5 und über 30 cm. Was mag hier wirklich passiert sein? An dieser Stelle komme ich zurück auf den Anfang meines Berichtes. Was kann man mehr haben als frische Luft und Bewegung beim suchen und graben. Dann die Spannung was man wohl gefunden hat und dann bei mir meistens die Frage: "Wie kommt das wohl hierhin und wer hat es verloren. Wenn es sichtbar alt ist kommt noch das seltsames Gefühl dazu etwas gefunden zu haben das zuletzt jemand gesehen hat der viele Generationen vor mir just an dieser Stelle gelebt hat an der ich jetzt stehe. Hat er das Teil verloren und gesucht? Was war es ihm Wert? Es kommt etwas Ehrfurcht auf und die Gedanken schweifen durch Zeit und Raum. Bis erneut der Detektor den nächsten Fund meldet und erneut ein Adrenalinschauer. Das sind Augenblicke in dem man ganz tief in sich spürt das man lebt. Beim Betrachten des Fundes kommt häufig eine gewisse Verbundenheit mit dem Verlierer auf und oft ein Staunen über handwerkliches Können. Man entdeckt die Schönheit mancher ansonsten übersehenen Alltäglichkeiten, wie z. B. einem Knopf, einem Pfeifendeckel, ja sogar die schlichte Form eines handgeschmiedeten Nagel. Der Nagel ist aus Kupfer oder Messing mit einer geschlossenen dunkelgrünen glatten Patina. Er hat mir beim suchen im Aushub in den Finger gestochen, ist also noch genauso spitz wie eben geschmiedet.

Handgeschmiedet.

 

Silber in der schönsten Form, in Münzform.

So nach einer längeren Pause geht es endlich mal weiter! Ich zeig hier mal ein wenig Silber und das in Münzform. Als erstes mal was älteres.  

Von links nach rechts haben wir hier 1/2 Silbergroschen (1/60 zigstel Thaler) Friedrich Wilhelm IV von 1826, dann jeweils 1 Silbergroschen (1/30 zigstel Thaler) von 1826,1827 und 1847. Man sieht deutlich die verschiedenen Erhaltungszustände. Aber freuen tut man sich bei jedem Silber da die Münzen relativ leicht zu reinigen sind und je nach Silbergehalt der Münze die Erhaltung recht gut ist.

Doch da gibt es noch eine Steigerung. Schaut euch das an.

Dieser Silbergroschen lag auf dem Acker praktisch an der Oberfläche. Er stach zu einem drittel in der Erde unter einer Unkrautpflanze, Also hatte ich ein tolles Signal und wie ich mich bücke um das Unkraut schon mal aus zu reißen sehe ich beim verbiegen des Krautes das Silber schon blinken. Ein wisch mit dem Daumen reichte um schon mal zu sehen das es sich um einen Silbergroschen handelt. Die Freude nahm etwas ab da ich ja schon ein paar dieser Silbernen gefunden hatte und man immer hofft etwas zu finden was man noch nicht gefunden hat. Aber dann schaute ich auf die Rückseite und ein kleiner Freudenjauchzer brachte den Sondlerkollegen dazu schnell zu mir zu kommen. Hier hatte ich einen Silbergroschen aus dem Fuerstenthum Schaumburg Lippe gefunden und das war ja bekanntlich recht klein und es gab wohl nicht so viele Münzen die dort geprägt waren. Wer mag ihn wohl auf dieses Feld getragen haben und wer hat ihn verloren? Das wichtigste aber ist, das ich ihn gefunden habe.  

Als nächstes noch neuere aber trotzdem schöne Münzen. Ich habe neben einem Spazierweg durch den Wald gesondelt. Rechts und links so ca. 2,50 m vom Weg und ich habe ein Portomonai gefunden. Ein kleines Lederportomonai. (nur für Festgeld, da ohne Scheinfächer) Da fängt das Herz an zu pochen wenn man das aus der Erde holt (ca. 10 cm unter der Laubschicht) und schon am Gewicht merkt, das das Teil nicht wie im ersten Moment angenommen aus einem Diebstahl stammt und als leer ist, sondern das es Gewicht hat. Als ich versuchte den Dreck etwas abzuwischen zerbröselte das Leder und ich sah SILBER blitzen. Jetzt gab es keinen halten mehr. Das Teil wurde aufgebrochen wie ein Minnisafe. Und hier eine Teil des Inhalts. 

Innsgesammt waren 19,01 DM im Portomonai + ein 10 Franc Stück aus Frankreich (1948) Ein 2-Markstück und 2 Einmarkstücke von 1952 und ein aufgeblähter Pfennig von 1951. 

Da wir gerade bei den Münzen sind will ich euch meine erste Römermünze nicht vorenthalten. Es ist ein kleiner Folli mit einem Durchmesser von gerade mal 12 mm. Ich weiß noch nicht was für eine Münze es ist. werde es aber ergänzen wenn ich es erfahren habe.

 

Die erste römische Münze. 

Also es handelt sich um ein Follis von CONSTATINUS. VS DN Constans PF AUG; RS GLORIA EXERCITUS, zwei Soldaten mit einem Feldzeichen zwischen ihnem (Prägezeit 335-341 n. Chr.)

 

Das es noch kleiner geht möchte ich hier zeigen. Leider habe ich keine gute Kamera, so das das Bild mit dem Scanner nicht so toll ist. Ich zeige hier nur eine Seite auf der ich mit der Lupe gerade noch so ein Männlein zu erkennen glaube (die Münze ist hier leider etwas verdreht aber eh ziemlich unscharf) Ich zeig sie nur weil sie gerade mal einen Durchmesser von 8 mm hat.

Achtung!! nicht alles was ein schönes Signal gibt ist harmlos.

Natürlich gibt es auch immer wieder Funde aus dem WKII. Hier mal 2 Beispiele. Die Hülsen sind die größten die ich bis jetzt gefunden habe. Es handelt sich um Hülsen des BMG 50. BMG= Browning Machine Gun. Dieses MG gab es auf Fahrzeugen und auch in Flugzeugen der Amerikaner. Hier mal ein Bild von der Seite Waffeninfo ,

Hier die Bilder meiner Funde:

Auf dem zweiten Bild sieht man verschiedene Bodenstempel mit dem Hersteller und dem Herstellerjahr. Hier die Übersicht der Hersteller dieser Munition. (auch von der Seite Waffeninfo)

Stempelung Hersteller
SL St Louis Arsenal
DEN Denver ordnance plant
DM Des Moines Ordnance Plant, Des Moines, Iowa,USA
FA Frankford Arsenal, Philadelphia, PA
KS Kelly Springfield, Allegheny Ordnance Plant, Cumberland, MD
LC Lake City Army Ammunition Plant, Independence, MO
LM Lowell, MA
M Milwaukee Ordnance Plant, Milwaukee, WI
RA Remington Arms, Bridgeport, CT

REM-UMC

Remington-Union Metallic Cartridge, Bridgeport, CT
SD Sparklet Devices, Dover, OH
SL St. Louis Ordnance Plant, St. Louis, MO
SMCO Stant Manufacturing Co., Connersville, IN
TW Twin Cities Ordnance Plant, Minneapolis, MN
U Utah Ordnance Plant, Salt Lake City UT - früher
UT Utah Ordnance Plant, Salt Lake City UT - heute
W Winchester - Prototypen
WRA Winchester Repeating Arms, New Haven, CT
B Bridgeport Brass Company
EW Eau Claire Ordnance Plant
EC  Evansville Ordnance Plant
ECS Evansville Ord. Plant, Sunbeam Refrigerator Company
FCC Federal Cartridge Company
P.C. Peters Cartridge Company
R.F. Rockland Fireworks Company
T.E.I Triumph Explosives Inc.
UF United Fireworks Manufacturing Company
GE General Electric Company
L.D.F. Liberty Display Fireworks Company
V.F.M. Vitale Fireworks Manufacturing Company
W.S.M. Co Worchester Stamped Metal Company
I.F.S.No 10 nternational Flare Signal Company
WCC Winchester-OLIN, E.Alton, IL
WRA Winchester Repeating Arms, New Haven, CT
! Spät aber hoffentlich nicht zu spät !

möchte ich hier an dieser Stelle darauf aufmerksam machen das das Sondeln leider nicht ungefährlich ist. Bei jedem Sondelgang sollte man sich darüber im klaren sein, das es  überall Kriege gegeben hat und das die Hinterlassenschaften nie beseitigt werden können. Bei jedem Signal muss man damit rechnen einer dieser gefährlichen Gegenstände zu finden. Also bitte bei jedem Signal vorsichtig graben. Sollte man auf einen Gegenstand treffen den man nicht sofort als kein Kampfmittel erkennen kann  gibt es nur eine Art darauf zu reagieren. Aufhören zu graben. Munition, Munitionsteile egal welcher Größe sind für den Laien potentiell gefährlich. Nach mehr als 60 Jahren können chemische Veränderungen in diesen Kampfmitteln schon bei einer Verlagerung dieser Kampfmittel zur Explosion führen. 

Wie reagiere ich also:

Ich markiere diese Stelle z.B. durch einen Stock an den ich z.B. ein Tempotaschentuch binde. Wenn eine Kamera oder ein Handy vor Ort ist das Teil fotografieren. (man kann dann Bilder dem KRMD zeigen oder mailen) Sich die Stelle gut einprägen und auch wie man dort hin hinlangt ist. Sofort die Polizei oder den zuständigen KMRD (Kampfmittelräumdienst) anrufen und den Fund melden. In manchen Bundesländern ist es nicht so geschickt die Polizei zu rufen, da diese unangenehme Fragen stellen kann, aber nicht muss. Solche Meldungen haben schon zu Hausdurchsuchungen geführt. 

Um nicht die Pferde scheu zu machen kann man sich solche Anrufe bei Funden wie leere Hülsen natürlich sparen. Auch bei kleinerer Munition (bis Kaliber 2cm) sollte man nicht überreagieren. Achtung! Bis 2 cm, und gerade die 2cm Munition ist häufig gefährlich. Diese "Kleinteile" (Pistolen und Gewehrmunition) kann man sammeln und an einer Stelle (markieren) deponieren um dann wenn man das Fundgebiet verlässt (meist geht man ja mehrmals in das selbe Gebiet wenn es sich lohnt) melden. Der Besitz von Munition ohne Besitz einer Amtlichen Erlaubnis ist verboten. Niemals die Funde mit nach Hause nehmen und auf keinen Fall an ihnen herummanipulieren. Am besten ruft man den zuständigen KMRD an und erklärt die Funde. Die Mitarbeiter des KMRD sind geschult und stellen entsprechende Fragen nach dem Fund. Es wird ein meistens ein Abholtermin vereinbart, an dem man die Mitarbeiter zur Fundstelle führt. Mitarbeiter des KMRD sind froh wenn sie auf solche Funde aufmerksam gemacht werden und stellen meistens keine unangenehme Fragen. Man kann ja zur Not auch was beim Pilzesuchen oder weil der Hund gebuddelt hat finden. Es darf nur nicht unglaubwürdig klingen und meist ist Ehrlichkeit der beste Weg. Besser ein wenig Stress, als das spielende Kinder über Kampfmittel stolpern. Auch wenn man sich nicht sicher ist ein Kampfmittel gefunden zu haben (es stellt sich als Ofenrohr, Feuerlöscher oder sonst etwas heraus) sollte man melden. Der KRMD kommt lieber einmal mehr und ist auch nicht sauer wenn kein Kampfmittel sonder nur etwas Kampfmittel ähnliches gefunden wurde. 

Häufig werden Kampfmittel von Sondlern ausgegraben und einfach liegengelassen, Das ist absolut fahrlässig.

Um einmal einen kleinen Überblick über solche Funde zu geben stelle ich hier ein PDF (herausgegeben vom Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Baden-Württemberg) zur Verfügung das sie sich herunterladen können. Hier bekommt man eine kleine Ahnung von möglichen Funden.

Sollten sie noch keinen Acrobat Reader auf ihrem PC haben (wird benötigt um PDF zu öffnen) können sie ihn sich hier Downloaden. Icon anklicken.

Identifizierungskatalog für Munition und Kampfmittel beider Weltkriege und Neuzeit

Ein Sondlerkollege sammelt momentan die Adressen der Kamfmittelräumdienste der einzelnen Bundesländer. Leider sind im Internet nicht alle Telefonnummern aktuell. Er ruft alle Nummern an und stellt nur die in seinem Forum ein die auch gültig sind. Daher verlinke ich hier diesen Thread der von ihm aktualisiert wird. Sollten sie dort die Nummer die für ihre Gegend zuständig ist nicht finden bitte ich sie trotzdem sich nach einer aktuellen Tel.Nr. um zu schauen. Diese sollte fest im Handy gespeichert sein. Ein Handy solle eh bei jedem Sondelgang dabei sein. Man kann sich ja auch mal verletzen und Hilfe benötigen. 

Adressen KMRD 

So doch nun wieder zu erfreulicheren Funden

 

Ein Mützenabzeichen.

Hier ein Mützenadler, wahrscheinlich von der Reichsbahn oder der Reichspost oder der Polizei. Also ein "Beamtenadler".

Der Adler ist aus Aluminium und weil ich ihn mit einer seitlichen Beleuchtung fotografiert habe sieht er golden aus. Er ist aber tatsächlich silbern. Der RZM-Code M1/120, steht für den Hersteller: Wilhelm Deumer / Lüdenscheid.

Münzen aus der gleichen Zeit.

Hier ein paar Kleinmünzen aus der Zeit des Deutschen Reiches. Diese Kleinmünzen sind meistens nicht sehr gut erhalten.

 

Schmuckfunde.

Hier mal ein Beispiel eines Schmuckfundes. Eine vergoldete Brosche so um 1910.

Die Beschriftung des münzähnlichen Innenteils lautet: ius suffragii = Recht der Abstimmung = Stimmrecht. Bei den SUFFRAGETTEN ging es ja darum ,das sie sich gegen das " Gesetze über ansteckende Krankheiten" (Contagious Diseases Acts 1864) in England wehrten, das Polizisten erlaubte Frauen zu inhaftieren wenn sie scheinbar oder tatsächlich der Prostitution nachgingen. Sie wurden interniert und zwangsweise einer gynäkologischen Untersuchung unterzogen. Ab 1903 setzten sich die Suffragetten generell für Frauenrechte ein und die Bewegung schwappte auch in die USA über. Scheinbar fanden sich auch hier in Deutschland Anhängerinnen dieser Bewegung.

Die Nadel ist leider bei der Reinigung abgegangen.

Auch finde ich immer wieder Ringe. Hier mal ein paar aus dem Zeitraum von ca. 4 Wochen.

Im zweiten Bild, die ersten zwei sind wohl aus Kupfer und nicht bestimmbar. Der dritte ist auch aus Kupfer, war aber wohl Feuervergoldet und könnte so um 1930 sein. Die zweite Reihe ist 925 er Silber und dürfte so aus den 1970 zigern sein.


Funde aus dem Mittelalter.

Vor ein paar Tagen habe ich Reste eines spätmittelalterlichen Messers gefunden. Es handelt sich um die Knaufplatte. Gefunden wurde die Knaufplatte auf einem Weg zu einer Wasserburg, die 1246 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

von oben

von der Seite

von unten

Auf einem Feld habe ich zwei Griffplatten (ebenfalls aus dem Spätmittelalter gefunden.

Griffplatten von oben

Griffplatten von unten

Und hier mal ein Bild von einem solchen Messer.

Hier möchte ich ein paar (für mich) besondere Knöpfe vorstellen.

Bild 1 zeigt einen Livreeknopf (Knopf für einen Anzug eines Angestellten meist adliger Herrschaften) den ich in einem Feld gefunden habe. Er zeigt eine interessantes Wappen. Über ein Heraldikforum habe ich dann näheres über das Wappen und den "Besitzer" erfahren. Rückseitige Beschriftung: Extra Fine DM des Knopfes 28mm

Hier die Antwort des Heraldikforummitglieds Joachim v. Roy:

 bei dem fraglichen Wappen dürfte es sich in der Tat um dasjenige der mittelmärkischen Uradelsfamilie v. BREDOW
handeln.

Am 7. Januar 1 8 4 0 wurde der Besitzer des Ritterguts Wagenitz (Westhavelland) KARL v. BREDOW in den preußischen
F r e i h e r r n s t a n d erhoben. Bei dieser Gelegenheit wurde ihm das folgende Wappen verliehen:

„Geviert; 1 und 4 in Silber ein roter Steighaken mit drei (auch: vier) goldenen Quersprossen (= das Stammwappen der Familie), 2 und 3 in Blau auf einer roten Turmzinne ein einwärts springender, golden-gekrönter und -bewehrter silberner Steinbock mit roter Zunge. - Freiherrnkrone und 2 gekrönte Helme: auf dem rechten mit rot-silbernen Decken ein wachsender golden-gekrönter silberner Löwe, in den Vorderpranken den Steighaken haltend, auf dem linken mit blau-silbernen Decken der Steinbock wachsend.“

Freundliche Grüße vom Rhein

 

Ein Livreeknopf weit entfernt der Heimat.

Bild 1

 

Ein weiterer Livreeknopf diesmal nur wenige Kilometer von seiner ehemaligen Heimat entfernt.

Bild 2 zeigt einen Livreeknopf den ich in der Nähe einer Wasserburg gefunden habe die seit 1246 erwähnt wird. DM des Knopfes 25mm. Recherchen ergaben folgendes Ergebnis:

 Zitat Sammlung Duncker (zu Burg Gudenau)/Auszug:

Die Burg war nun der Herrensitz eines Territoriums, das sich von dort aus bis auf die Höhen des Siebengebirges erstreckte. Mit Klemens August Freiherrn Waldbott von Bassenheim erlosch 1735 die Linie der Waldbott zu Gudenau. Die Schwester des Genannten, Maria Alexandrina, war seit 1732 mit dem Freiherrn Kart Georg Anton von der Vorst-Lombeck zu Lüftelberg vermählt. Dieser ist schon am 12. November 1735 mit Gudenau belehnt worden. Gegen ihn aber traten die übrigen von der Apollonia von Drachenfels abstammenden Waldbott'schen Linien mit Erbansprüchen auf, erst nach längerem Processe und Vergleiche von 1776 erlangte sein Sohn Klemens August Freiherr von der Vorst-Lombeck-Gudenau auch das Ländchen Drachenfels, die kaiserliche Belehnung mit Villip war schon früher erfolgt

Zitat Ende

So kommt man mit 1776 in einen Zeitraum aus dem 

1. ein Freiherr Besitzer von Gudenau war
2. im Namen Klemens August Freiherr von der Vorst-Lombeck-Gudenau das G passt und
3. die Machart des Knopfes tatsächlich passen würde.

Bild 2


Ein Uniformknopf aus der Zeit der Besetzung des Rheinlandes (1794) durch Napoleon Bonaparte.

Bild 3 zeigt einen Uniformknopf eines französischen Grenzsoldaten. Dieser Knopf wurde in der Nähe Villip (Wanderweg) gefunden. Ganz sind die Hintergründe des Knopfes noch nicht geklärt. Eine Anfrage an das Zollmuseum in Brüssel ist bis zum heutigen Tag noch nicht beantwortet worden. DM des Knopfes 13mm.

Klar ist: Die linksrheinischen Gebiete wurden 1794 durch das revolutionäre Frankreich erobert und 1801 von Napoleon annektiert. Systematisch wurden sie an die rechtlichen, administrativen und politischen Gegebenheiten Frankreichs angeglichen. 1802 wurde die französische Verfassung eingeführt.

Es muss sich also um einen Knopf handeln der nach der Revolution (1794) geprägt worden ist. Er kam mit Napoleon I mit einem Grenzsoldaten an diesen Weg.

Der Knopf war wahrscheinlich vergoldet. Die Beschriftung ist Douanes National und in der Mitte R.F. 

Bild 3

Leider führte eine Anfrage an das Zollmuseum in Belgien zu keinem Ergebnis. 2 im Abstand von einem Monat in französisch gestellte Anfragen über die Hintergründe dieses Knopfes wurden schlicht nicht beantwortet. Schade!

Immer wieder findet man UFO's.

Da findet man schön patinierte Dinge und kann anhand der Patina sagen das diese Teile wohl nicht neuzeitig sind, aber man weiß nicht was das wohl ist bzw. wofür es diente. Diese Funde muss man dann wohl oder übel erst einmal als UFO's (unbekannte Fund-Objekte) ablegen. Wenn man Glück hat kann jemand in einem Forum es identifizieren. Manchmal dauert es Jahre bis man in einem Museum oder in einem Katalog oder im Internet etwas ähnliches sieht. Wahrscheinlicher aber ist es das es UFO's bleiben. Das sollte man sich aber nicht zu Herzen nehmen. Lieber ein UFO aufbewahren als etwas wichtiges wegwerfen. Hier ein paar anschauliche Beispiele, die sehr interessant aussehen aber ihre Funktion noch nicht Preis gegeben haben.

Was könnte es wohl sein ? Maße: L = 10,8 cm B = 1,5 cm D = 0,5 cm

Aus dem Bauch heraus würde ich behaupten das es was mit Pferden oder sogar Kutschen zu tun hat, aber was ist es? Maße: L = 8 cm B an den Schenkeln =4,5 cm am Kopf B = 2 cm. Der Riemendurchzug?? ist frei drehbar und in den Schenkeln beweglich eingenietet. Es gibt keine Bruchstelle. 

Könnte es von einer Schuppenrüstung sein? Maße: L = 8,5 cm B (an den Nieten) = 3 cm B an der Spitze = 0,5 cm

 

Falls jemand was zu den UFO's sagen möchte, so kann er mich hier per erreichen.

 

Man findet auch schon mal ungewöhnliches.

Das heißt eigentlich habe ich diese beiden Teile nicht sofort gefunden. Es gab beide male ein super Signal. Ich habe dann die Blätter und das Holz mit dem Fuß beiseite geschoben wie ich es immer tue. Denn wenn es mal eine Ziehlasche oder ein Kronkorken ist, so liegen die meistens ziemlich oben und man verschiebt sie mit dem Fuß und weiß sofort das man nicht groß graben muss und das es wahrscheinlich was neuzeitliches ist. Als kurz über die frei geschobene Fläche geschwenkt und ...... nichts. Also wohl mal wieder eine Ziehlasche. Über die weg geschobenen Blätter geschwenkt und wieder ein gutes Signal. Also den Ast beiseite genommen und eine Hand voll Blätter über den Teller geschwenkt. ........ Nichts. Erst mal am Kopf kratzen und dann über den Ast geschwenkt. Da war es wieder das Signal. Es muss im Holz stecken. Doch seht selbst. 

Monate später und an einem ganz anderen Ort bin ich wieder genau so wie oben beschrieben reingefallen. Doch jetzt hab ich es begriffen. Es gib nichts was es nicht auch noch mal gibt. Eine Nachfrage bei Sondlerkollegen ergab, das auch sie schon solche Funde gemacht haben und zu meiner Freude sich ähnlich verhalten haben.

Ich haben natürlich nicht den ganzen Ast mitgenommen sondern nur das Teil mit dem Inhalt. 

 

Spinnwirtel (was ist das?)

Älteste Belege von Spinnwirteln in Europa stammen aus dem 6. Jahrtausend vor Chr. aus Griechenland. Hier erst einmal ein Bild zum Verständnis des Verspinnens per Hand,

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Handspindel

a. Der Rocken (Spinnrocken, Kunkel) ist ein meist stabförmiges Gerät, an dem beim Spinnen die noch unversponnenen Fasern befestigt werden.

b. Der Schaft auf den der gesponnene Faden aufgewickelt wird.

c. Der Wirtel. 

So sieht es aus wenn per Hand gesponnen wird.

 

Quelle: http://www.landschaftsmuseum.de/Seiten/Lexikon/Spinnen.htm

Hier ein Bild von Funden aus der Ketzelburg in Haibach (Spessart). Man sieht hier Schäfte mit Spinnwirtel.

Quelle: http://www.spessartprojekt.de/forschung/haibach/funde/spinnen.php

Doch jetzt zum Wirtel selbst. Es gibt Wirtel aus Holz, Ton, Bein, Geweih, Glas und auch aus Metall.

Die Wirtel aus Holz sind wohl vergangen, aber die anderen kann man als Lesefund oder die aus Metall natürlich auch als Dedektorfund bergen.

Hier ein Text aus dem obigen Link zur Funktion des Wirtels: 

Zitat: Auf eine stabförmige hölzerne Spindel mit spitzen Enden gesteckt, dienten sie als Schwungrad bei der Erzeugung von Fäden. Die Funktionsweise lässt sich wie folgt beschreiben: Aus einem größeren Büschel von Wolle oder Fasern (Rocken, Wocken oder Kunkel genannt) werden einzelne halb herausgezogen, verzwirbelt und am oberen Ende der Spindel befestigt. Versetzt man die Spindel mit dem Spinnwirtel nun in Drehung, so fügen sich die Fasern zu einem festen Faden zusammen. Durch weiteres Nachziehen von Fasern aus dem Rocken wird dieser Faden immer länger, bis er auf die Spindel aufgewickelt werden kann. Nach und nach entsteht ein Faden beliebiger Länge. Ist die Spindel voll, wird der Faden an einer Haspel abgewickelt und als Knäuel zur weiteren Verarbeitung aufbewahrt. Zitat Ende

Über die Drehgeschwindigkeit kann die Fadenstärke geregelt werden. Will man also einen dünnen (feinen) Faden haben geht das bei höherer Geschwindigkeit. Die kann man über ein großes leichtes Wirtel oder über ein kleines schweres erreichen. Dünne Fäden kann man natürlich auch nur aus feinerer Wolle erspinnen. Es soll sogar Hasenhaar versponnen worden sein.

Ich habe bis jetzt nur Bleiwirtel gefunden.

Aus meiner Sicht erkennt man ein Wirtel an der Tatsache das das Loch auf der oberen Seite größer ist als auf der Unterseite. Jedenfalls war das bei allen meinen Wirteln so. Wenn man sich das Bild oben mit den Schäften ansieht wird es klar was ich meine. Der Schaft spitzt sich nach unten hin zu.

Spinnwirtel unten

Spinnwirtel oben

Da die Frauen häufig in Gemeinschaft sponnen und dabei tratschten und ratschten kam es zu dem Ausspruch: Die Spinnen ja!

Genauso die Weisheiten: Spinne am Morgen gibt Kummer und Sorgen, sowie Spinne am Abend erquickend und labend, haben nichts mit dem Anblick einer Spinne zu tun sondern kommen aus dem Bereich des Spinnens. 

 

Fingerhüte und Nähringe

Ich freue mich immer wieder wenn ich Fingerhüte finde. Leider sind sie häufig vom Pflug verunstaltet. Ich habe mal alle Fingerhüte und Nähringe herausgesucht die noch gut erhalten sind. Ich habe versucht das alter zu bestimmen. Das ist nicht ganz einfach, denn es gibt nur wenige Seiten im Internet die sich damit befassen. Eine der Umfangreichsten ist die Funddatenbank UK DETECTOR FINDS DATABASE 
Wenn man hier nach thimble sucht bekommt man einen guten Überblick. Es ist natürlich nicht einfach da bei den handgemachten (also alten) die Handwerker unterschiedlich gearbeitet haben. Daher sind alle Zeitangaben unter Vorbehalt.

Etwas zur Geschichte des Fingerhutes findet ihr hier und natürlich bei Wikipedea.
(Auf Fingerhut/Nähwerkzeug klicken)

 

Hier ein Fingerhut aus dem 15. Jahrh.

Man sieht hier deutlich die unregelmäßigen Punkte die Spiralförmig von oben zur Seite eingearbeitet worden sind. Weiterhin ist die Form typisch für Fingerhüte des 16. Jahrh. (helmförmig)

Fingerhut des 16. Jahrh.

Die Punkte sind noch spiralförmig angeordnet, doch hat sich die Form des Fingerhut geändert.

Nähring des 16. Jahrh.

Die Punkte sind spiralförmig angeordnet.

Nähring des 17.Jahrh.

Ich glaube irgendwann Ende des 17. Anfang des 18. Jahrh. hat sich die Anordnung der Punkte von spiral in kreisförmig, bzw. gleichmäßig geändert.

Fingerhüte des 18. Jahrh.

Das Material wird dünner. (Es konnte feiner gegossen werden ?) Der rechte Fingerhut ist noch spiralförmig, die anderen beiden nicht.

Fingerhüte des 19. Jahrh.

Hier sieht man schon die Industrialisierung bei der Herstellung der Fingerhüte. Sie haben unten eine Borde und wenn man sich die Seitenansicht anschaut entdeckt über der Borde senkrechte Einkerbungen. Diese entstanden duch Zahnräder die den Fingerhut in der der Maschine weiterderhten.

Als letzten Fingerhut ein Fingerhut des 19. Jahrh. aus Silber.Er wird wohl bei wohlhabenden Leuten im Einsatz gewesen sein.

Der Fingerhut hat als Borde eine Verzierung und ein zusätzliches Wappen an der Seite. Aber auch hier sieht man über der Borde die senkrechten Einkerbungen der Maschine.

Heute (20.09.2008)

Eine römische Münze mit Gegenstempel

Es ist eine Münze die in  Lugdunum (Lyon) unter Tiberius (Kaiser von 17-37 n. Chr.)geprägt wurde. Sie hat einen Gegenstempel den ich noch immer nicht interpretieren kann >>AVCG. Es ist auch möglich das der Gegenstempel AVG ist un das letzte G durch einen Doppelschlag entstanden ist. Wenn ich mehr erfahre werde ich es hier einstellen. Doch nun die Bilder. Da die Patina sehr dick ist, habe ich mehrere Fotos mit und ohne Blitzlicht gemacht um möglichst viel zu zeigen.

 

The story will be continued / wenn ich Zeit habe und neues Interssantes gefunden habe schreibe ich weiter.

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