Das Dokument "Kehlkopfkarzinom (Larynxkarzinom)"
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Universitätsklinik Bonn
Kehlkopfkarzinom (Larynxkarzinom)
208/01519
- Hinweis
- Beschreibung
- Erklärung der Stadien
- Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten
- Stadium I des Kehlkopfkarzinoms
- Stadium II des Kehlkopfkarzioms
- Stadium III des Kehlkopfkarzinoms
- Stadium IV des Kehlkopfkarzinoms
- Rezidiviertes Kehlkopfkarzinom
- Übersicht über PDQ
Informationen aus dem PDQ für Patienten
Die vorliegenden Angaben beruhen auf Dokumenten des National Cancer
Institute der USA. Für die Richtigkeit der in dieser deutschsprachigen
Version gemachten Angaben können weder das National Cancer Institute
noch die Universität Bonn oder ihre Mitarbeiter eine Garantie übernehmen.
Fragen Sie daher in jedem Fall ihren Arzt!
Das Kehlkopfkarzinom ist eine Erkrankung, bei der (bösartige) Krebszellen in den Geweben des Kehlkopfes gefunden werden. Der Kehlkopf ist ein kurzer Leitungsweg, der wie ein Dreieck geformt ist und direkt unter dem Rachen (Pharynx) im Hals gelegen ist. Der Pharynx ist eine hohle Röhre, die etwa 12 cm lang ist und hinter der Nase beginnt, in den Hals hinein zieht und dann in die Speiseröhre übergeht (die Speiseröhre führt in den Magen). Die Luft wird durch den Pharynx und dann durch den Kehlkopf in die Luftröhre (Trachea) und schließlich in die Lunge geleitet. Die Speise wird durch den Pharynx in die Speiseröhre (Ösophagus) geleitet. Der Kehlkopf besitzt einen kleinen Deckel, der Epiglottis genannt wird (Kehldeckel), der verhindern soll, daß beim Schlucken Speise in den Kehlkopf und in die Luftröhre gelangt.
Der Kehlkopf beinhaltet die Stimmbänder, die schwingen und Töne erzeugen können, wenn Luft an ihnen vorbeigeleitet wird. Die Töne breiten sich durch den Pharynx, die Mundhöhle und die Nasenhöhle aus und werden dort zur Stimme geformt. Die Muskeln des Pharynx, des Gesichtes, der Zunge und der Lippen tragen dazu bei, daß aus den Tönen Worte geformt werden können, so daß sie als Sprache verstanden werden können.
Es gibt drei Hauptteile des Kehlkopfes: die Glottis (der mittlere Anteil des Kehlkopfes, in dem sich die Stimmbänder befinden), die Supraglottis (das Gewebe oberhalb der Glottis), und die Subglottis (das Gewebe unterhalb der Glottis). Die Subglottis ist an die Luftröhre (Trachea) angeschlossen, welche die Luft in die Lunge leitet.
Kehlkopfkarzinome werden am häufigsten bei Personen gefunden, die rauchen. Wenn ein Raucher ein Kehlkopfkarzinom hat, sollte er das Rauchen aufgeben.
Bei folgenden Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden: Halsschmerzen, die sich nicht bessern, Schmerzen beim Schlucken, eine Änderung in der Stimme oder Heiserkeit, Ohrenschmerzen oder ein Knoten im Halsbereich.
Wenn Symptome auftreten, wird der Arzt mit einem Rohr, das vorne ein spezielles Licht hat, den Rachenraum und den Kehlkopf untersuchen. Dieses wird Laryngoskopie genannt. Wird auffälliges Gewebe gefunden, muß der Arzt ein kleines Stück herausschneiden und unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersuchen. Dieser Vorgang wird Biopsie genannt. Der Arzt wird auch den Rachen nach Knoten abtasten.
Die Heilungschance (Prognose) hängt davon ab, wo der Krebs im Kehlkopf wächst, ob der Krebs nur den Kehlkopf oder auch andere Gewebe befallen hat (also vom Stadium der Erkrankung), und vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Wenn eine Kehlkopfkrebs gefunden wurde, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, ob der Krebs andere Körperteile befallen hat. Dies nennt man Stadieneinteilung. Um eine Therapie festzulegen, muß Ihr Arzt das Stadium Ihrer Erkrankung kennen. Beim Kehlkopfkarzinom hängt die Festlegung, ob es sich um ein Frühstadium handelt oder nicht, davon ab, an welcher Stelle der Krebs begonnen hat. Für das Kehlkopfkarzinom gelten folgende Stadieneinteilungen:
Der Krebs befindet sich nur in der Region, in der er begonnen hat, zu wachsen und hat nicht Lymphknoten der Region oder andere Körperteile befallen. (Lymphknoten sind kleine bohnenförmige Organe, die im ganzen Körper verteilt liegen. Sie produzieren und speichern infektionsbekämpfede Zellen.) Die genaue Zuordnung zum Stadium I ist abhängig von der genauen Stelle im Kehlkopf, an der der Krebs netstanden ist:
Der Krebs hat nur eine Stelle der Supraglottis befallen und die Stimmbänder können sich normal bewegen.
Der Krebs befindet sich nur an den Stimmbändern und diese können sich normal bewegen.
Der Krebs hat sich nicht über die Subglottis hinaus ausgedehnt.
Der Krebs hat nur den Kehlkopf und nicht Lymphknoten der Region oder andere Körpereile befallen. Die genaue Zuordnung zum Stadium II ist abhängig von der genauen Stelle im Kehlkopf, an der der Krebs netstanden ist:
Der Krebs befindet sich an mehr als einer Stelle der Supraglottis, aber die Stimmbänder können sich normal bewegen.
Der Krebs hat auch die Supraglottis oder die Subglottis oder beide befallen. Die Stimmbäner können sich noch normal bewegen oder nicht.
Der Krebs hat sich auf die Stimmbänder ausgedehnt und diese können sich noch normal bewegen oder nicht.
Das Stadium III ist erreicht, wenn einer der folgenden Befunde vorliegt:
Der Krebs hat nicht Gewebe außerhalb des Kehlkopfes befallen, aber die Stimmbänder können sich nicht mehr normal bewegen, oder der Krebs hat sich auf angrenzende Gewebe ausgedent.
Der Krebs hat einen Lymphknoten auf der selben Halsseite befallen, und der Lymphknoten ist nicht größer als 3 Zentimeter.
Eine der folgenden Angaben trifft zu:
Der Krebs hat sich auf angrenzendes Gewebe, so wie Pharynx oder die Halsweichteile ausgebreitet. Die Lymphknoten der Region können befallen sein oder nicht.
Der Krebs hat mehr als einen Lymphknoten auf der selben Seite, auf der auch der Kieferhöhlenkrebs wächst, befallen, oder Lymphknoten auf einer oder beiden Seiten des Halses, oder einen beliebigen Lymphknoten, der mehr als 6 Zentimeter groß ist.
Der Krebs hat sich auf andere Körperteile ausgedehnt.
Ein Rezidiv bedeutet, daß der Krebs nach einer Therapie wieder aufgetreten ist (Rückfall). Der Krebs kann im Kehlkopf oder in einem anderen Körperteil wiederauftreten.
Es gibt Behandlungsmöglichkeiten für alle Patienten mit Kehlkopfkarzinom. Drei Behandlungsverfahren werden angewendet:
- Strahlentherapie (Anwendung hoher Dosen von Röntgenstrahlen oder anderer hochenergetischer Strahlen zum Abtöten der Krebszellen)
- Operation (der Tumor wird operativ entfernt)
- Chemotherapie (Medikamente werden zur Abtötung der Krebszellen eingesetzt)
Die Strahlentherapie setzt hochenergetische Röntgenstrahlen zum Abtöten von Krebszellen und zur Tumorverkleinerung ein. Die Strahlen können von einer Maschine außerhalb des Körpers (externe Strahlentherapie) kommen oder von radioaktiv strahlendem Material (Radioisotope), das durch kleine Plastikröhrchen in den Bereich eingeführt wird (innere Bestrahlungstherapie), in dem Krebszellen gefunden wurden. Eine externe Bestrahlung der Schilddrüse oder der Hypophyse können die Funktion dieser Organe beeinträchtigen. Es kann sinnvoll sein, die Schilddrüsenfunktion vor und nach der Therapie zu überprüfen, um sicherzustellen, daß sie richig funktioniert. In klinischen Studien wird der Einsatz von Medikamenten während der Strahlentherapie erprobt, die die Krebszellen empfindlicher gegen die Bestrahlung machen. In klinischen Studien wird die Aufteilung der Bestrahlung auf mehrere kleinere Dosen pro Tag erprobt. Wenn das Rauchen vor dem Beginn der Bestrahlung aufgegeben wird, ist die Chance auf eine längere Überlebenszeit größer.
Die Operation ist eine gängige Behandlungsmethode für das Kehlkopfkarzinom. Der Chirurg kann den Krebs und Teile des Kehlkopfes entfernen, indem er eine der folgenden Operationen anwendet:
Bei der Chordektomie wird nur das betroffene Stimmband entfernt.
Bei der supraglottischen Laryngektomie wird nur die Supraglottis entfernt.
Bei der Kehlkopf-Teilresektion (partielle Laryngektomie) oder Hemilaryngektomie werden nur Teile des Kehlkopfes entfernt.
Bei der totalen Laryngektomie wird der gesamte Larynx entfernt. Bei dieser Operation wird eine Öffnung an der Vorderseite des Halses angelegt, um dem Patienten das Atmen zu ermöglichen. Dieses Verfahren wird Tracheotomie genannt. Hat sich der Krebs auf die Lymphknoten ausgebreitet, dann müssen auch diese entfernt werden (Lymphknoten-Dissektion).
In klinischen Studien wird die Laser-Chirurgie für sehr frühe Stadien des Kehlkopfkarzinoms erprobt. Bei der Laser-Chirurgie wird ein schmaler intensiver Lichtstrahl benutzt, um den Krebs zu entfernen.
Bei der Chemotherapie werden zur Abtötung der Krebszellen Medikamente eingesetzt. Chemotherapie kann in Tablettenform eingenommen werden, oder sie wird dem Körper direkt über eine Vene oder in den Muskel zugeführt. Chemotherapie wird auch "systemische Therapie" genannt, da sich die Medikamente über die Blutbahn im ganzen Körpers verteilen und so den Krebs an jeder Stelle des Körpers bekämpfen können.
Menschen mit Kehlkopfkarzinom haben ein höheres Risiko, andere Krebserkrankungen im Kopf/Halsbereich zu entwickeln. In klinischen Studien über vorbeugende Therapieformen (Chemopräventive Therapie) wird erprobt, ob bestimmte Medikamente das Auftreten von weiteren Krebsen in der Mundhöhle, dem Rachen, der Luftröhre, der Nase oder der Speiseröhre (sie verbindet den Rachen mit dem Magen) verringern können.
Da der Kehlkopf zum Atmen und Sprechen benötigt wird, kann es erforderlich sein, daß der Patient spezielle Hilfe benötigt, um sich an die Begleiterscheinungen des Krebses und seiner Behandlung besser anpassen zu können. Der Patient könnte eventuell eine neue Art des Sprechens erlernen, oder er benötigt ein spezielles Gerät, das ihm beim Sprechen hilft. Der behandelnde Arzt wird sich mit verschiedenen anderen Fachärzten beraten, um herauszufinden, welche Behandlungsstrategie jeweils die beste ist. Speziell geschultes medizinisches Personal kann dem Patienten dabei helfen, sich von der Behandlung zu erholen und sich an die neuen Gegebenheiten beim Essen und Sprechen zu gewöhnen.
Die Art der Behandlung des Kehlkopfkarzinoms hängt davon ab, an welcher Stelle des Kehlkopfes der Krebs wächst, vom Stadium der Erkrankung und vom Alter und allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Eine Standardtherapie mag in Betracht gezogen werden aufgrund ihrer erwiesenen Wirkung in früheren Studien mit Patienten, oder es wird die Teilnahme an einer klinischen Studie erwogen. Nicht alle Patienten werden mit der Standardtherapie geheilt, und einige Standardbehandlungen haben auch mehr Nebenwirkungen als erwünscht. Um bessere Behandlungsmethoden für Krebspatienten herauszufinden, gibt es klinische Studien, die auf den neuesten Erkenntnissen basieren. Klinische Studien mit Kehlkopfkarzinom-Patienten laufen in den meisten Teilen des Landes. Wenn Sie mehr über klinische Studien erfahren wollen, fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Die Art der Behandlung hängt davon ab, an welcher Stelle des Kehlkopfes der Krebs wächst.
Wenn der Krebs die Supraglottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Äußere Strahlentherapie.
2. Eine Operation, bei der die Supraglottis entfernt wird (supraglottische Laryngektomie).
3. Eine Operation, bei der der Kehlkopf entfernt wird (totale Laryngektomie).
Wenn der Krebs die Glottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Strahlentherapie.
2. Eine Operation, in der die Stimmbänder entfernt werden (Chordektomie).
3. Eine Operation, in der Teile des Kehlkopfes entfernt werden (Hemilaryngektomie) oder die totale Laryngektomie (s.o.).
4. Laserchirurgie.
Wenn der Krebs die Subglottis befallen hat, wird die Behandlung wahrscheinlich eine Bestrahlung sein. In einigen Fällen kann eine Hemilaryngektomie durchgeführt werden.
Die Art der Behandlung hängt davon ab, an welcher Stelle des Kehlkopfes der Krebs wächst.
Wenn der Krebs die Supraglottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Äußere Strahlentherapie.
2. Eine Operation, in der die Supraglottis entfernt wird (supraglottische Laryngektomie) oder der gesamte Kehlkopf (Laryngektomie).
3. Nach der Operation kann eine zusätzliche Bestrahlung erfolgen.
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Bestrahlung (Aufteilung der Bestrahlungsdosis auf mehrere kleine Dosen pro Tag).
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur vorbeugenden Therapie (Chemopräventive Therapie), um die Entstehung weiterer Krebse im Mund, Rachen, der Luftröhre, der Nase oder der Speiseröhre).
Wenn der Krebs die Glottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Strahlentherapie.
2. Eine Operation, in der Teile des Kehlkopfes entfernt werden (Hemilaryngektomie) oder die totale Laryngektomie (s.o.).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur vorbeugenden Therapie (Chemopräventive Therapie), um die Entstehung weiterer Krebse im Mund, Rachen, der Luftröhre, der Nase oder der Speiseröhre).
Wenn der Krebs die Subglottis befallen hat, kann die Behandlung ine der folgenden sein:
-
1. Strahlentherapie.
2. Eine Operation, in der Teile des Kehlkopfes entfernt werden (Hemilaryngektomie) oder die totale Laryngektomie (s.o.).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur vorbeugenden Therapie (Chemopräventive Therapie), um die Entstehung weiterer Krebse im Mund, Rachen, der Luftröhre, der Nase oder der Speiseröhre).
In klinischen Studien wird die Nutzung der hyperfraktionierten Strahlentherapie erprobt, bei die Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen am Tag verteilt wird.
Die Art der Behandlung hängt davon ab, an welcher Stelle des Kehlkopfes der Krebs wächst.
Wenn der Krebs die Supraglottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Eine Operation, bei der der Krebs entfernt wird, mit oder ohne Bestrahlung.
2. Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie gefolgt von einer Strahlentherapie oder zur Chemotherapie in Kombnation mit einer Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Chemotherapie und der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie, zum Einsatz von Medikamenten, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitivierung) oder zu neuen Formen der Strahlentherapie.
6. Eine chemopräventive Therapie, die das Auftreten eines zweiten Krebses in der Mundhöhle, im Rachenraum, der Luftröhre, der Nasenhöhle oder der Speiseröhre verhindern soll.
Wenn der Krebs die Glottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Operation mit oder ohne Bestrahlung.
2. Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie gefolgt von einer Strahlentherapie oder zur Chemotherapie in Kombnation mit einer Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Chemotherapie und der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie, zum Einsatz von Medikamenten, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitivierung) oder zu neuen Formen der Strahlentherapie.
6. Eine chemopräventive Therapie, die das Auftreten eines zweiten Krebses in der Mundhöhle, im Rachenraum, der Luftröhre, der Nasenhöhle oder der Speiseröhre verhindern soll.
Wenn der Krebs die Subglottis befallen hat, kann die Behandlung ine der folgenden sein:
-
1. Eine Operation, in der der Kehlkopf entfernt wird (totale Laryngektomie), sowie etwas umgebendes Gewebe und die Schilddrüse, während die Nebenschiddrüsen, die nahe bei der Schilddrüse liegen, nicht entfernt werden. Die Halslymphknoten müssen ebenfalls entfernt werden. Eine Bestrahlung folgt gewöhnlich der Operation.
2. Wenn der Patient nicht operiert werden kann, kann eine Bestrahlung durchgeführt werden.
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie, zum Einsatz von Medikamenten, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitivierung) oder zu neuen Formen der Strahlentherapie.
5. Eine chemopräventive Therapie, die das Auftreten eines zweiten Krebses in der Mundhöhle, im Rachenraum, der Luftröhre, der Nasenhöhle oder der Speiseröhre verhindern soll.
Die Art der Behandlung hängt davon ab, an welcher Stelle des Kehlkopfes der Krebs wächst.
Wenn der Krebs die Supraglottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Eine Operation, bei der der Kehlkopf entfernt wird (totale Laryngektomie), gefolgt von einer Strahlentherapie.
2. Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie gefolgt von einer Strahlentherapie oder zur Chemotherapie in Kombnation mit einer Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Chemotherapie und der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie, zum Einsatz von Medikamenten, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitivierung) oder zu neuen Formen der Strahlentherapie.
6. Eine chemopräventive Therapie, die das Auftreten eines zweiten Krebses in der Mundhöhle, im Rachenraum, der Luftröhre, der Nasenhöhle oder der Speiseröhre verhindern soll.
Wenn der Krebs die Glottis befallen hat, kann die Behandlung eine der folgenden sein:
-
1. Totale Laryngektomie gefolgt von einer Bestrahlung.
2. Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie gefolgt von einer Strahlentherapie oder zur Chemotherapie in Kombnation mit einer Strahlentherapie. Wenn der Krebs nach der Chemotherapie und der Bestrahlung nicht geschrumpft ist, kann eine Operation erforderlich sein, bei der der Kehlkopf entfernt wird (Laryngektomie).
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie, zum Einsatz von Medikamenten, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitivierung) oder zu neuen Formen der Strahlentherapie.
6. Eine chemopräventive Therapie, die das Auftreten eines zweiten Krebses in der Mundhöhle, im Rachenraum, der Luftröhre, der Nasenhöhle oder der Speiseröhre verhindern soll.
Wenn der Krebs die Subglottis befallen hat, kann die Behandlung ine der folgenden sein:
-
1. Totale Laryngektomie, Entfernung der Schilddrüse und etwas von dem Gewebe, das d den Kehlkopf umgibt, sowie der Halslymphknoten. Eine Bestrahlung folgt gewöhnlich der Operation.
2. Wenn der Patient nicht operiert werden kann, kann eine Bestrahlung durchgeführt werden. In klinischen Studien werden neue Wege der Verabreichung von Bestrahlung und der Einsatz von Medikamenten erprobt, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitizer).
3. Teilnahme an einer klinischen Studie zur hyperfraktionierten Strahlentherapie (Aufteilung der Gesamtstrahlendosis auf mehrere kleinere Dosen pro Tag).
4. Teilnahme an einer klinischen Studie zur gleichzeitigen Verabreichung von Chemotherapie und hyperfraktionierter Strahlentherapie.
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie, zum Einsatz von Medikamenten, die die Krebszellen empfindlicher auf Strahlung machen (Radiosensitivierung) oder zu neuen Formen der Strahlentherapie.
6. Eine chemopräventive Therapie, die das Auftreten eines zweiten Krebses in der Mundhöhle, im Rachenraum, der Luftröhre, der Nasenhöhle oder der Speiseröhre verhindern soll.
Die Art der Behandlung hängt davon ab, welche Behandlung der Patient zuvor schon erhalten hat. Wenn der Patient nur operiert wurde, kann eine erneute Operation oder eine Bestrahlung durchgeführt werden. Wenn der Patient nur bestrahlt wurde, kann eine erneute Strahlentherapie oder eine Operation durchgeführt werden. Wenn der Patient auf Operation und Strahlentherapie nicht angesprochen hat, kann eine Teilnahme an einer klinischen Studie zu Chemotherapie zur Linderung von Beschwerden versucht werden.
PDQ ist eine umfassenede Krebsdatenbank. Sie ist verfügbar unter www.meb.uni-bonn.de/cancernet.
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Datum der letzten Aktualisierung: 02/2002
Übersetzung: Dr. G. Quade, T. Ellinger, B. Burde, CaNetTransTool by B.Burde,
IMBIE, Universitätsklinik Bonn(Germany)
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Diese Seite wurde zuletzt geändert am Sunday, 02-Nov-2003 16:08:55 CET
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