medNews

Das Dokument "Mastdarmkrebs" wird Ihnen angeboten durch die Universitätsklinik Bonn

Mastdarmkrebs

208/00076


Hinweis
Beschreibung
Erklärung der Stadien
Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten
Stadium 0 Mastdarmkrebs
Stadium I Mastdarmkrebs
Stadium II Mastdarmkrebs
Stadium III Mastdarmkrebs
Stadium IV Mastdarmkrebs
Rezidivierender Mastdarmkrebs
Übersicht über PDQ


Informationen aus dem PDQ für Patienten


Hinweis

Die vorliegenden Angaben beruhen auf Dokumenten des National Cancer Institute der USA. Für die Richtigkeit der in dieser deutschsprachigen Version gemachten Angaben können weder das National Cancer Institute noch die Universität Bonn oder ihre Mitarbeiter eine Garantie übernehmen. Fragen Sie daher in jedem Fall ihren Arzt!


BESCHREIBUNG

Was ist Mastdarmkrebs?

Mastdarmkrebs, eine häufig vorkommende Krebsart, ist eine Erkrankung, bei der (bösartige) Krebszellen im Gewebe des Mastdarms gefunden werden. Der Mastdarm ist Teil des Verdauungssystems des Körpers. Zum Verdauungssystem gehören Speiseröhre, Magen sowie Dünndarm und Dickdarm. Die letzten 2 Meter des Darms nennt man Dickdarm oder Kolon. Die letzten 20 - 25 Zentimeter des Kolons bilden das Rektum. Aufgabe des Verdauungssystems ist es, Nahrungsstoffe (Vitamine, Mineralien und Eiweiße) aus der gegessenen Nahrung zu extrahieren und den Stuhl bis zum Verlassen des Körpers aufzubewahren.

Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn sich Ihre Verdauungsgewohnheiten ändern oder Sie Blut im Stuhl bemerken.

Es ist üblich mit einer rektalen Untersuchung zu beginnen. Bei der rektalen Untersuchung führt Ihr Arzt einen Finger mit Gleitmittel über dem Handschuh in den Mastdarm ein und tastet vorsichtig nach Knoten. Danach kontrolliert der Arzt, ob Blut am Handschuh ist.

Möglicherweise möchte Ihr Arzt auch mit einem speziellen Instrument namens "Sigmoidoskop" oder "Proktosigmoidoskop" in den Mastdarm und das untere Kolon schauen. Bei dieser Untersuchung, die Proktoskopie oder Mastdarmspiegelung genannt wird, werden etwa die Hälfte aller Kolon- und Mastdarmtumore gefunden. Der Arzt könnte es für erforderlich halten sich mit einem weiteren Instrument namens Koloskop den gesamten Dickdarm anzusehen. Diese Untersuchung wird normalerweise in der Praxis durchgeführt. Man hat bei diesen Untersuchungen möglicherweise ein Druckgefühl, fühlt in der Regel jedoch keinen Schmerz.

Wird auffälliges Gewebe gefunden, muß der Arzt ein kleines Stück herausschneiden und unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersuchen. Dieser Vorgang wird Biopsie genannt. Biopsien werden in der Regel bei einer Proktoskopie oder Dickdarmspiegelung in der Arztpraxis durchgeführt.

Ihr Arzt führt eventuell auch eine Untersuchung, "rektaler Ultraschall" genannt, durch. Bei dieser Untersuchung werden Schallwellen eines Schallkopfes, der in den Darm eingeführt wird, benutzt, um die Größe eines Tumors zu bestimmen und festzustellen, ob er sich ausgebreitet hat.

Daher sollten Vorsorgeuntersuchungen (wie rektale Untersuchung, Proktoskopie und Koloskopie) regelmäßig bei Patienten durchgeführt werden, die ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Diese Teste sollten bei Patienten über 50 Jahre durchgeführt werden, bei Patienten, in deren Familie Dickdarmkrebs, Mastdarmkrebs oder Tumore der weiblichen Organe vorgekommen sind, oder die an Colitis ulcerosa (Geschwüre in der Dickdarmschleimhaut) leiden.

Weitere Teste sind in der Entwicklung. Bei Patienten mit einigen Formen von Mastdarm- oder Dickdarmkrebs wurden veränderte Gene gefunden. Zellen enthalten Gene mit den vererbbaren Informationen. Teste werden entwickelt, um herauszufinden, wer einen solchen Gendefekt besitzt, lange bevor eine Krebserkrankung auftritt.

Nach der Behandlung macht man bei Ihnen möglicherweise Blutuntersuchungen (um die Menge an Carcinoembryonalem Antigen [CEA] in Ihrem Blut zu messen) und Röntgenuntersuchungen, um zu sehen, ob der Krebs wieder aufgetreten ist.

Ihre Prognose (Heilungschance) und die Wahl der Behandlung hängen vom Krebsstadium (ob er sich nur in der Innenwand des Mastdarms befindet oder sich auf andere Orte ausgeweitet hat) und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab.


ERKLÄRUNG DER STADIEN

Stadien des Mastdarmkrebs:

Wenn Mastdarmkrebs entdeckt (diagnostiziert) wird, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, um herauszufinden, ob Krebszellen sich auch auf andere Regionen des Körpers ausgebreitet haben (Stadieneinteilung). Um eine Therapie festzulegen, muß Ihr Arzt das Stadium Ihrer Erkrankung kennen. Bei Mastdarmkrebs gibt es die folgenden Stadien:

Stadium 0 oder Carcinoma in situ

Stadium 0 bei Mastdarmkrebs ist eine sehr frühe Art des Krebs. Krebs wird nur in der Oberflächenschleimhaut des Mastdarms gefunden.

Stadium I

Der Krebs hat sich von der Oberflächenschleimhaut auf die zweite und dritte Schicht des Darmes und die Muskelschicht der Mastdarmwand ausgebreitet, nicht aber auf die zum Bauchraum gelegene Wand oder außerhalb des Mastdarms.

Stadium I Mastdarmkrebs wird manchmal auch als "Duke A Rektumkarzinom" bezeichnet.

Stadium II

Der Krebs hat sich außerhalb des Mastdarms auf das umgebende Gewebe ausgebreitet, aber noch keine Lymphknoten infiltriert (Lymphknoten sind kleine, bohnenförmige Gewebestrukturen, die im ganzen Körper vorkommen. Sie produzieren und speichern Zellen, die Infektionen bekämpfen. )

Stadium II Mastdarmkrebs wird manchmal auch als "Duke B Rektumkarzinom" bezeichnet.

Stadium III

Krebszellen haben die umliegenden Lymphknoten infiltriert (sind eingedrungen), haben sich aber noch nicht auf andere Körperregionen ausgebreitet. (Lymphknoten sind kleine, bohnenförmige Gewebestrukturen, die im ganzen Körper vorkommen. Sie produzieren und speichern Zellen, die Infektionen bekämpfen. )

Stadium III Mastdarmkrebs wird manchmal auch als "Duke C Rektumkarzinom" bezeichnet.

Stadium IV

Krebszellen haben sich auf andere Körperregionen ausgebreitet.

Stadium IV Mastdarmkrebs wird manchmal auch als "Duke D Rektumkarzinom" bezeichnet.

Rezidiv

Ein Rezidiv bedeutet, daß der Krebs nach einer Therapie wieder aufgetreten ist (Rückfall). Er kann im Mastdarm oder in anderen Körperpartien zurückkommen. Ein Rezidiv bei Mastdarmkrebs wird häufig in der Leber und/oder der Lunge entdeckt.


ÜBERBLICK ÜBER DIE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Wie Mastdarmkrebs behandelt wird:

Es gibt für alle Patienten mit Mastdarmkrebs Behandlungsmöglichkeiten. Es gibt vier Arten der Behandlung: Operation (der Tumor wird operativ entfernt), Bestrahlung (hohe Dosen von Röntgenstrahlen werden angewendet bzw. andere Hochenergiestrahlen, um den Krebs abzutöten) und Chemotherapie (es werden Medikamente eingesetzt, um Krebszellen abzutöten).

Operation ist die häufigste Therapie für alle Stadien des Mastdarmkrebs. Ihr Arzt entfernt den Tumor aus dem Mastdarm, wobei er möglicherweise eine der folgenden Methoden benutzt:

Wurde der Tumor bei Ihnen in einem sehr frühen Stadium gefunden, kann ihn der Arzt möglicherweise entfernen, ohne den Körper zu öffnen. Statt dessen führt der Arzt ein Rohr in den Mastdarm ein und schneidet den Tumor aus. Dies nennt man eine lokale Exzision. Manchmal benützt der Arzt auch Hochfrequenzstrom, um den Krebs auszubrennen. Dies nennt man "Elektrofulguration".

Wenn Ihr Tumor größer ist, wird Ihr Arzt den Tumor und ein wenig gesundes Darmgewebe in der Umgebung entfernen. Die gesunden Darmabschnitte werden dann wieder zusammengenäht (Anastomose). Wird nur wenig Darmgewebe entfernt, dann nennt man das eine "Keilresektion". Wird ein größeres Stück entfernt, dann nennt man das eine "Darmresektion". Ihr Arzt wird auch Lymphknoten in der Nähe des Mastdarms entfernen, um sie unter dem Mikroskop auf Krebszellen hin zu untersuchen.

Falls Ihr Arzt den Mastdarm nicht wieder zusammennähen kann, wird er einen künstlichen Darmausgang (Stoma) am Körper herstellen, damit der Stuhl den Körper verlassen kann. Dies nennt man einen "Anus praeter". Manchmal wird der Anus praeter nur benötigt, bis der Dickdarm verheilt ist und kann dann zurückverlegt werden. Es ist aber auch möglich, daß Ihr Arzt den ganzen Mastdarm entfernen und einen dauernden Anus praeter anlegen muß. Wenn Sie einen Anus praeter haben, müssen sie einen speziellen Beutel zum Auffangen des Stuhls tragen. Dieser Beutel, der mit Hautkleber um den künstlichen Ausgang befestigt wird, kann nach Benutzung weggeworfen werden. Diesen Beutel kann man unter der Kleidung nicht sehen, und die meisten Patienten kümmern sich selbst um Ihre Beutel.

Die Strahlentherapie setzt hochenergetische Röntgenstrahlen zum Abtöten von Krebszellen und zur Tumorverkleinerung ein. Die Strahlen können von einer Maschine außerhalb des Körpers (externe Strahlentherapie) kommen oder von radioaktiv strahlendem Material (Radioisotope), das durch kleine Plastikröhrchen in den Bereich eingeführt wird (innere Bestrahlungstherapie), in dem Krebszellen gefunden wurden. Bestrahlung kann allein oder in Kombination mit einer Operation und/oder Chemotherapie erfolgen.

Die Chemotherapie setzt Medikamente zur Abtötung der Krebszellen ein. Chemotherapie kann in Tablettenform eingenommen werden, oder sie wird dem Körper direkt über eine Vene zugeführt. Sie erhalten die Chemotherapie, indem möglicherweise mittels einer kleinen Pumpe konstant Medikamente über mehrere Wochen durch ein dünnes Röhrchen, das in Ihrer Vene bleibt, infundiert werden. Chemotherapie wird auch "systemische Therapie" genannt, denn die Medikamente gelangen in den Blutkreislauf, wandern durch den Körper und können Krebszellen außerhalb des Mastdarms zerstören. Wenn sich Ihr Krebs auf die Leber ausgebreitet hat, erhalten Sie die Chemotherapie möglicherweise direkt in die Leberarterie verabreicht. Chemotherapie oder andere Medikamente können auch in Zusammenhang mit einer Bestrahlung verabreicht werden, um die Strahlensensibilität der Krebszellen zu erhöhen (Radiosensibilisator).

Wenn der Arzt alle Tumorzellen entfernt hat, die während der Operation sichtbar waren, erhalten Sie nach der Operation eventuell eine Chemotherapie, um die Krebszellen abzutöten, die möglicherweise zurückgeblieben sind. Eine Chemotherapie, die nach einer Operation verabreicht wird, bei der keine Krebszellen sichtbar sind, nennt man "Adjuvante (unterstützende) Chemotherapie".

Die biologische Therapie versucht, den Körper anzuregen, selbst gegen den Krebs zu kämpfen. Sie nutzt Material, das der eigene Körper herstellt oder das in einem Labor hergestellt wurde, um die natürliche eigene Körperabwehr anzuregen, zu lenken oder wiederaufzubauen. Biologische Therapie wird manchmal auch als Veränderung des biologischen Antwortverhaltens (englisch BRM) oder Immuntherapie bezeichnet.

Behandlung je nach Stadium

Die Behandlung des Mastdarmkrebs hängt von dem Stadium Ihrer Erkrankung sowie Ihrem allgemeinem Gesundheitszustand ab.

Sie erhalten eventuell eine Therapie, die auf Grund ihrer Wirksamkeit bei zahlreichen Patienten in vorausgegangenen Studien als Standard bezeichnet wird, oder Sie entschließen sich zur Teilnahme an einer klinischen Studie. Daher gibt es, um bessere Behandlungsmethoden für Krebspatienten herauszufinden, klinische Studien, die auf den neuesten Erkenntnissen basieren. Klinische Studien werden für die meisten Stadien des Mastdarmkrebs durchgeführt. Wenn Sie mehr über klinische Studien erfahren wollen, fragen Sie bitte Ihren Arzt.


STADIUM 0 MASTDARMKREBS

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:
1. Lokale Exzision.
2. Operation (Darmresektion).
3. Innere Strahlentherapie.
4. Strahlentherapie.


STADIUM I MASTDARMKREBS

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:
1. Operation (Darmresektion) um den Tumor zu entfernen.
2. Lokale Resektion des Tumors mit oder ohne Bestrahlung plus Chemotherapie.
3. Innere Strahlentherapie.


STADIUM II MASTDARMKREBS

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:
1. Operation (Darmresektion), um den Tumor zu entfernen, anschließend Bestrahlung und Chemotherapie.
2. Operation des Tumors (Darmresektion) unter Einschluß von Kolon, Mastdarm, Prostata oder Blase, je nachdem, wohin sich der Tumor ausgebreitet hat. Strahlentherapie und Chemotherapie schließen sich der Operation an.
3. Bestrahlung mit oder ohne Chemotherapie, gefolgt von einer Operation (Darmresektion) mit anschließender Chemotherapie.
4. In klinischen Studien werden alle obigen Therapieformen untersucht, um wirksamere Kombinationen von Medikamenten für die Chemotherapie und geeignetere Wege zur Kombination von Bestrahlung und Chemotherapie zu finden.
5. Strahlentherapie nach einer Kombination aus Operation mit Chemotherapie oder Strahlentherapie.


STADIUM III MASTDARMKREBS

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:
1. Operation (Darmresektion), um den Tumor zu entfernen, anschließend Bestrahlung und Chemotherapie.
2. Operation des Tumors (Darmresektion) unter Einschluß von Kolon, Mastdarm, Prostata oder Blase, je nachdem, wohin sich der Tumor ausgebreitet hat. Strahlentherapie und Chemotherapie schließen sich der Operation an.
3. Bestrahlung mit oder ohne Chemotherapie, gefolgt von einer Operation (Darmresektion) mit anschließender Chemotherapie.
4. In klinischen Studien werden alle obigen Therapieformen untersucht, um wirksamere Kombinationen von Medikamenten für die Chemotherapie und geeignetere Wege zur Kombination von Bestrahlung und Chemotherapie zu finden.
5. Strahlentherapie nach einer Kombination aus Operation mit Chemotherapie oder Strahlentherapie.


STADIUM IV MASTDARMKREBS

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:
1. Operation (Darmresektion), um den Tumor zu entfernen oder zu umgehen und das persönliche Wohlbefinden des Patienten zu steigern.
2. Falls der Tumor nur auf Leber, Lungen oder Eierstöcke übergegriffen hat, operative Entfernung der Tumore aus diesen Organen.
3. Bestrahlung und Chemotherapie, um die Größe des Tumors zu reduzieren und das persönliche Wohlbefinden zu steigern.
4. Chemotherapie, um den Tumor abzutöten, wenn dieser sich in andere Körperteile ausgedehnt (metastasiert) hat.
5. Teilnahme an einer klinischen Studie zur Chemotherapie und biologischen Therapie.


REZIDIVIERENDER MASTDARMKREBS

Die Behandlung kann eine der folgenden sein:
1. Operation (Darmresektion), um den Tumor zu entfernen oder zu umgehen und das persönliche Wohlbefinden des Patienten zu steigern.
2. Bestrahlung, um die Größe des Tumors zu reduzieren und das persönliche Wohlbefinden zu steigern.
3. Chemotherapie, um die Größe des Tumors zu verringern und die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.
4. Bestrahlung und Chemotherapie, um die Größe des Tumors zu reduzieren und das persönliche Wohlbefinden zu steigern.


ÜBERSICHT ÜBER PDQ

Was ist PDQ?

PDQ (Physicians Data Query) ist ein Computersystem, das aktuelle Informationen über Krebs, seine Vorbeugung, den Nachweis von Krebs, die Behandlung und unterstützende Maßnahmen bei Krebs bereitstellt. Dies ist eine Dienstleistung des National Cancer Institute (NCI) in den USA für an Krebs erkrankte Menschen und ihre Familien; für Ärzte, Pflegekräfte und andere Mitarbeiter in der Gesundheitsversorgung.

Um die Aktualität sicherzustellen, werden die Informationen im PDQ jeden Monat durch Experten für die Behandlung bei Krebs, die Vorbeugung, Vorsorgeuntersuchungen (Screening) und unterstützende Maßnahmen überprüft und aktualisiert. PDQ liefert auch Informationen über die Erforschung neuer Behandlungsmethoden (klinische Studien), die Adressen von Ärzten, die Krebsbehandlungen durchführen, und Krankenhäusern mit speziellen Behandlungsprogrammen für Krebspatienten. Die Behandlungshinweise in dieser Übersicht basieren auf den Übersichtsinformationen für Ärzte im PDQ bezüglich dieser Krebserkrankung.

Wie nutze ich das PDQ?

Sie können das PDQ nutzen, um mehr über die aktuelle Therapie verschiedener Krebserkrankungen zu erfahren. Sicherlich hilft es Ihnen, über diese Informationen mit Ihrem Arzt zu reden, der Sie und die Einzelheiten Ihrer Erkrankung kennt.

Sie sollten vor Beginn der Therapie über die Teilnahme an einer klinischen Studie nachdenken. PDQ kann genutzt werden, um mehr über diese Studien zu erfahren. Eine klinische Studie ist ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, die momentan praktizierten Behandlungsmethoden zu verbessern oder die Resultate von neuen Behandlungsmethoden für Krebspatienten zu erhalten. Klinische Studien basieren auf den Ergebnissen bereits durchgeführter Studien sowie neuen Erkenntnissen aus dem Forschungslabor. Jede Studie beantwortet bestimmte wissenschaftliche Fragen, um neue, bessere Wege der Krebsbehandlung zu finden. Es werden Informationen über neue Behandlungsmethoden, ihre Risiken und ihre mehr oder weniger gute Wirkung gesammelt. Wenn eine klinische Studie zeigt, daß eine neue Therapie besser als die zur Zeit als ''Standard'' eingesetzte ist, kann die neue Behandlungsmethode zur "Standardtherapie" werden. Eine Auflistung vieler nationaler und internationaler klinischen Studien ist Bestandteil des PDQ. Viele Ärzte, die bei klinischen Studien mitwirken, sind im PDQ aufgelistet.

Anfragen zu klinischen Studien richten Sie bitte an die Deutsche Krebsgesellschaft, Tel: 069 630096-0 in Frankfurt. Um mehr über Krebs und seine Behandlung, oder um mehr über klinische Studien bezüglich Ihrer Krebsart zu erfahren, rufen Sie bitte in Deutschland den "Krebsinformationsdienst (KID)" in Heidelberg, Tel.: 062 21 41 01 21 oder Fax: 062 21 40 18 06, in Österreich die "Krebshilfe" (Http: //www.krebshilfe.or.at/kontakte/landesorganisationen.html), Tel.: 01 796 6450-15 oder Fax: 01 796 6450-9 und in der Schweiz die "Schweizerische Krebsliga" (Http: //www.swisscancer.ch/deutsch/content/violett/beratunginfo_beratungsstellen.html), Tel.: 0800 55 88 38 an. Entsprechend geschulte Spezialisten werden Ihre Fragen zum Thema Krebs beantworten.

PDQ wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen. Überprüfen Sie anhand des Datums der letzten Aktualisierung, ob Sie wirklich die neuesten Informationen vor sich haben.


Um mehr über Krebs und seine Behandlung, oder um mehr über klinische Studien bezüglich Ihrer Krebsart zu erfahren, rufen Sie bitte in Deutschland den "Krebsinformationsdienst (KID)" in Heidelberg, Tel.: (0049) (0)62 21 41 01 21 oder Fax: (0049) (0)62 21 40 18 06, in Österreich die "Krebshilfe": Tel.: (0043) (0)1 796 64 50-15 oder Fax: (0043) (0)1 796 64 50-9 und in der Schweiz die "Schweizerische Krebsliga", Tel.: 0800 55 88 38 (Http: //www.swisscancer.ch/). Entsprechend geschulte Spezialisten werden Ihre Fragen zum Thema Krebs beantworten.
Datum der letzten Aktualisierung: 05/2001

Übersetzung: Dr. G. Quade, S. Schnaittacher, B. Burde, Anna-Katharina Littmeyer M.A., CaNetTransTool by B.Burde, IMBIE, Universitätsklinik Bonn(Germany)

<A HREF ="cancernet.ram">Play clip using the stand-alone RealPlayer!</A><A HREF ="http://www.real.com/products/player/d1.html">Click here to download the latest RealPlayer!</A> Interview im Deutschlandfunk <A HREF ="CancernetDSL.ram">Play clip using the stand-alone RealPlayer!</A><A HREF ="http://www.real.com/products/player/d1.html">Click here to download the latest RealPlayer!</A> small video clip about our work

Sponsoren:

Dieses Informationsangebot ist frei von Werbung und wird nicht über Werbung finanziert.

Zurück zum Cancernet contents overview
Zurück zu unserer deutschen CancerNet Homepage

Fragen? Schicken Sie uns eine E-Mail!

This website is certified by Health On the Net Foundation. Click
      to verify.Dieses Angebot entspricht dem HONcode Standard für vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen:
verify here.

Dr. G. Quade
Diese Seite wurde zuletzt geändert am Sunday, 02-Nov-2003 16:08:52 CET
Impressum